In Potsdam wurden die Dr. Hans Riegel-Fachpreise für herausragende Schülerarbeiten aus Brandenburg verliehen.
Die Universität Potsdam und die Dr. Hans Riegel-Stiftung haben am 17. Juni zum zehnten Mal die Dr. Hans Riegel-Fachpreise für besonders gute vorwissenschaftliche Arbeiten von Schülern der Region verliehen. Dem Fokus auf MINT-Fächer entsprechend, wurden auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Schülerarbeiten in den Fächern Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik eingereicht. Von dem Ersatz von Fetalem Kälberserum (FCS) in etablierten Zellkulturmethoden über die Klassifizierung musikalischer Werke nach der Epoche anhand ihrer Melodie mit Hidden Markov Models bis zu einer wasserlöslichen Reisverpackung aus Alginat reicht das Spektrum der eingereichten Arbeiten, die zeigen, dass Schüler der Brandenburger Schulen wichtige Fragestellungen mit viel Wissbegierde und wissenschaftlichen Methoden bearbeiten.
Preis für KWer Schülerin
Eine Experten-Jury der Universität Potsdam bewertete die Arbeiten nach wissenschaftlichen Kriterien, wobei besonders kreative Themenstellungen sowie ein deutlich erkennbarer praktischer Eigenanteil, wie zum Beispiel in Form von Experimenten, wichtige Einflussgrößen der Prämierung waren. Auch eine wissenschaftliche Arbeit aus Königs Wusterhausen konnte die Potsdamer Jury begeistern. Maja Lüdge vom Friedrich-Schiller-Gymnasium gewann mit ihrem Thema „Optik - Die farbige Linie auf einer CD“ den ersten Platz im Fachbereich Physik. Auch der Sachpreis für die Schülerförderung ging an Gymnasium in Königs Wusterhausen.
„Wir sind begeistert von der Vielseitigkeit, der Kreativität und Experimentierfreude der Schülerinnen und Schüler, die in ihren Projekten viel Forschungsgeist und wissenschaftliches Talent bewiesen haben“, sagt Prof. Dr. Andreas Borowski, Direktor des Zentrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung der Universität Potsdam und Professor für Didaktik der Physik.
„Wir würden uns sehr freuen, sie schon bald an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät unserer Universität als Studierende begrüßen zu können.“