21. Ökofilmtour: 8.768 Besucher bei 219 Veranstaltungen
Mit einem starken Besucherzuspruch und wachsender Resonanz in ganz Brandenburg ist die 21. Ökofilmtour erfolgreich zu Ende gegangen. Insgesamt 8.768 Menschen besuchten zwischen Januar und April 2026 die 219 Veranstaltungen des Festivals in 75 Orten des Landes. Damit verzeichnete die Ökofilmtour den höchsten Zuspruch seit 2019.
Die feierliche Preisverleihung fand am 7. Mai in Potsdam statt und markierte den Abschluss der diesjährigen Festivalausgabe. Im Vergleich zum Vorjahr konnte das Festival sowohl bei den Besucherzahlen als auch bei der Zahl der Veranstaltungen deutlich zulegen: 2025 waren 7.451 Gäste bei 195 Veranstaltungen gezählt worden.
Besonders bemerkenswert ist die breite Beteiligung junger Menschen: Von den insgesamt 8.768 Besuchern waren 4.168 Kinder und Jugendliche, 4.600 Erwachsene. Die Veranstaltungen fanden in 99 Spielstätten statt – so viele wie nie zuvor in der jüngeren Festivalgeschichte. Von kleinen Gemeinden bis zu größeren Städten reichte das Netzwerk der Austragungsorte, darunter Eberswalde, Oranienburg, Neuruppin, Templin, Lübbenau/Spreewald und Brandenburg an der Havel.
Die Leiterin der Ökofilmtour, Katrin Springer, sieht den Erfolg des Festivals nicht nur in den Besucherzahlen, sondern vor allem in seiner gesellschaftlichen Wirkung. Ziel der Ökofilmtour sei es, Räume für Austausch und Verständigung zu schaffen – auch über kontroverse Themen hinweg. Filme könnten dabei helfen, komplexe ökologische und gesellschaftliche Krisen nicht nur zu verstehen, sondern emotional erfahrbar zu machen. Dadurch entstünden Gespräche, neue Perspektiven und konkrete Impulse zum Handeln.
Die ausgewählten Dokumentar- und Umweltfilme hätten erneut gezeigt, wie Kulturveranstaltungen gesellschaftlichen Dialog fördern können. Gerade in Zeiten zunehmender Polarisierung seien Begegnung, Zuhören und konstruktive Diskussion wichtige Voraussetzungen für ein gemeinschaftliches Miteinander, betonte Springer.





