Abend zu „Vergessenen Toten“ eröffnet Veranstaltungsreihe im Bücherstall in Wünsdorf
Am Freitag, 2. Oktober 2026, ist der Historiker Stefan Gerbing vom Arbeitskreis „Zwangsarbeit gedenken“ ab 18 Uhr Gast im Bücherstall der Bücherstadt Wünsdorf, Gutenbergstraße 5.
Er spricht über Vergessen, Erinnerung und Bestatten der zahlreichen in Ludwigsfelde verstorbenen Zwangsarbeiter und Kriegsgefangenen. Am Standort einer der größten Luftrüstungsbetriebe im damaligen Deutschen Reich waren mehr als 10.000 Zwangsarbeiter beschäftigt. Hunderte starben dort. Erst vor kurzem wurde eine Begräbnisstätte (wieder) entdeckt, in der eine große Zahl von Menschen ohne Kennzeichnung im Wald verscharrt sind. Die Einrichtung einer Kriegsopferstätte steht hier noch aus. Gerbing berichtet über Aktuelles, historische Hintergründe und die Forschung des Arbeitskreises.
Der Eintritt zu dem Abend zu „Vergessenen Toten“, mit dem der Förderverein „Freunde der Bücherstadt Wünsdorf e.V.“ seine Veranstaltungsreihe für Herbst und Winter 2026/27 startet, kostet fünf Euro. Das komplette Programm der Reihe finden Interessierte schon jetzt auf www.buecherstadt.com/de/veranstaltungen/.






