Abwahlbegehren in Zossen gestartet
Eine Initiative möchte ein Jahr vor dem regulären Ende der Amtszeit von Bürgermeisterin Wiebke Şahin-Conolly eine Abwahl erreichen.
Die Unstimmigkeiten in der Zossener Stadtpolitik haben einen neuen Höhepunkt erreicht. Eine Bürgerinitiative, die sich „Soziale Bewegung Zossen“ nennt, hat damit begonnen, Unterschriften für ein Abwahlbegehren der Bürgermeisterin Wiebke Şahin-Connolly zu sammeln.
Rund 4.000 gültige Unterschriften müssen dafür bis 26. Juli bei Zossens Wahlleiter eingereicht werden. Denn eine der Voraussetzungen für ein Abwahlbegehren in Brandenburg ist, dass mindestens 20 Prozent aller Wahlberechtigten der Stadt dem zustimmen. Danach müssen die Stadtverordneten feststellen, ob das Bürgerbegehren zustande gekommen ist, bevor es zu Abwahl kommen kann.
Für den Vorstoß gibt es gleichermaßen Zustimmung wie Kritik. Bemängelt wird so unter anderem, dass die aktuelle Amtszeit von Wiebke Şahin-Connolly ohnehin im nächsten Jahr endet und dann eine Neuwahl ansteht.





