Bahnübergang an Thomas-Müntzer-Straße in Zossen wird 2026 modernisiert
Bevor in einigen Jahren eine Brücke kommen soll, muss der bestehende Bahnübergang umgebaut werden. Für Autofahrer bedeutet das längere Wege.
Bis eine Brücke den Bahnübergang an der Thomas-Müntzer-Straße in Zossen ablösen wird, werden noch einige Jahre vergehen, da die zweite Baustufe der Ausbaustrecke Berlin–Dresden in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Verkehr in die frühen 2030er Jahre verschoben wurde. Derzeit wird von einer Gesamtinbetriebnahme des Abschnitts Ende 2033 ausgegangen. Dennoch soll das Bauwerk aber weiterhin kommen.
Damit aber schon vorher der Betrieb des neuen elektronischen Stellwerks in Zossen im kommenden Frühjahr sichergestellt werden kann, muss der Bahnübergang noch einmal modernisiert werden. Dafür liegt die Genehmigung durch das Eisenbahn-Bundesamt bereits vor. Baustart soll demnach am 30. November sein. Ab da müssen sich Verkehrsteilnehmer wegen anstehender Straßensperrungen auch auf einige Einschränkungen einstellen. Die Tief- und Gleisbauarbeiten sind nach derzeitigem Plan bis 4. Dezember angesetzt. Ab Januar 2027 sind dann rund sechs Wochen für den Umbau und die technische Abnahme eingeplant. Bis Februar 2027 sollen die Arbeiten am angepassten Bahnübergang dann abgeschlossen sein. Der Übergang wird in dieser gemäß den gesetzlichen Vorgaben modernisiert und mit einer neuen Schrankenanlage ausgestattet, und die Verschwenkung des Johnewegs im Bereich des Übergangs (Anschluss an die L791) soll ebenfalls erfolgen.
Die Umleitung für Fahrzeuge während der Bauzeit soll über die neue Straßenüberführung der Bundesstraße 246n in Zossen führen und alternativ über die Chausseestraße und die B 96 in Wünsdorf-Waldstadt. Der Fuß- und Radverkehr soll über den Nottekanal und das Oertelufer geführt werden.





