Baruther Weinbergfest 2026: Doppelt prämierter Goldstaub, Spezialitäten und Live-Musik
Am 5. September 2026 findet auf dem Mühlenberg in Baruth/Mark das 19. Weinbergfest statt. Ab 14 Uhr geht es dann dort wieder hoch her.
Für den Verein I-KU, das Institut zur Entwicklung des ländlichen Kulturraums, das den ehemaligen Weinberg wieder rekultiviert hat, sind dafür immer immense Vorbereitungen notwendig. Dabei geht es nicht nur um Sanitäranlagen für das Fest, das große Zelt und die Stände. „Der Weinberg muss gut aussehen“, beschreibt Reiner Wittkowski vom I-KU die Arbeiten, die die Mitglieder in den vergangenen Wochen verrichtet haben. Die diesjährige Lese rückt derweil näher. Schon in zehn bis 14 Tagen soll damit begonnen werden. Bislang zeichnet sich dabei ein gutes Weinjahr ab. „Wir erwarten eine sehr gute Ernte – auch qualitativ. Zum Glück hatten wir in diesem Jahr keine Spätfröste oder Hagel.“ Die Gäste, die zum Weinfest erwartet werden – im vorigen Jahr waren es rund 500 – können sich also auf einen wundervollen Anblick freuen. Auch in diesem Jahr gibt es beim Weinfest als Abrundung wieder Live-Musik – von der Band Mückenheimer und Akobasta.
Zweimal Gold für Goldstaub bei Berliner Wein Trophy
Dazu können die Besucher neben regionalen Spezialitäten auch den Goldstaub kosten, der seinem Namen alle Ehre macht. Denn mit den Weinen aus dem vorigen Jahr hat der Verein zuletzt etwas ganz Besonderes erreicht. „Meines Wissens nach ist es das erste Mal in der Weinbaugeschichte Brandenburgs, dass zwei Weine gleichen Jahrgangs aus gleicher Produktion bei der Berliner Wein Trophy, dem weltweit größten internationalen Weinwettbewerb unter der Schirmherrschaft und Kontrolle der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) mit einer Goldmedaille prämiert wurden“, so Reiner Wittkowski. Das waren sowohl der Helios als auch der Solaris. Insgesamt wurden bei dem Wettbewerb mehr als 4.500 Weine aus 38 Ländern von 135 Juroren aus aller Welt anonym verkostet und nach festgelegten Kriterien beurteilt. „Dass unsere Weine sehr gut sind, wussten wir ja. Aber Gold ist schon besonders, zumal sich die Regeln bei der Berliner Wein Trophy wegen des letztjährigen hohen Qualitätsniveaus verschärft haben und die Mindestpunktzahlen für die Medaillen angehoben wurden. Wir können, und das heißt jeder einzelne von uns mit seinem spezifischen Beitrag dazu, stolz auf diese Leistung sein. Danke an alle, die uns so tatkräftig unterstützen und ohne diese Menschen solch ein Ergebnis undenkbar wäre“, freut sich Wittkowski.
Seit 2019 hat das I-KU damit bereits viermal Berliner Gold gewonnen, siebenmal Berliner Silber und einmal Asia Gold bei der Asia Wine Trophy.
Der Besuch des Weinbergfestes lohnt sich also. Mehr Informationen zum Weinberg, dem Verein und aktuellen Entwicklungen erhalten Interessierte auf www.i-ku.net.






