Baustart für Wohncampus im Potsdamer Norden
Mit einem symbolischen Spatenstich hat in der Potsdamer Georg-Hermann-Allee der Bau eines neuen Wohncampus für Studierende begonnen. Auf dem Areal entstehen in den kommenden zweieinhalb Jahren vier Wohngebäude mit insgesamt 161 Apartments und Platz für 308 Studierende.
Zum offiziellen Baustart kamen Vertreter des Landes Brandenburg, der Landeshauptstadt Potsdam, des Studierendenwerks West sowie der ProPotsdam zusammen. Das Projekt soll dringend benötigten und bezahlbaren Wohnraum für Studierende in Potsdam schaffen.
Geplant sind 147 Wohngemeinschaften für jeweils zwei Personen sowie 14 Einzelapartments. Ergänzt wird der Wohncampus durch Gemeinschaftsflächen, Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss und einen begrünten Innenhof mit Freizeit- und Aufenthaltsbereichen. Außerdem entstehen rund 340 Fahrradstellplätze.
Die Gebäude werden in klimagerechter Holzhybridbauweise errichtet. Tragende Elemente bestehen überwiegend aus Holz, ergänzt durch moderne Fassadenkonstruktionen. Die Finanzierung des Projekts erfolgt mit Unterstützung des Landes Brandenburg durch Darlehen und Zuschüsse in Millionenhöhe.
Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle bezeichnete das Vorhaben als wichtiges Signal für mehr Bildungsgerechtigkeit in Zeiten steigender Mieten. Auch Infrastrukturminister Robert Crumbach betonte die Bedeutung bezahlbaren Wohnraums für Studierende. Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel erklärte, der neue Wohncampus stärke Potsdam als Wissenschafts- und Hochschulstandort. Die ProPotsdam realisiere damit eines der letzten großen Bauprojekte im Bornstedter Feld.
Nach Angaben des Studierendenwerks entstehen derzeit insgesamt deutlich mehr Wohnheimplätze in Potsdam, um die soziale Infrastruktur für Studierende weiter auszubauen.





