Beelitz trauert um Schauspieler Achim Wolff
Die Stadt Beelitz trauert um den Schauspieler Achim Wolff. Der langjährige Wegbegleiter der Beelitzer Festspiele ist am 7. Juli im Kreise seiner Familie verstorben. Mit seinem Tod verliert die Stadt eine prägende Persönlichkeit des kulturellen Lebens.
Über viele Jahre hinweg begeisterte Wolff das Publikum auf der Bühne der Beelitzer Festspiele. Noch im vergangenen Sommer stand er als Ewald Mildenhauer in der Komödie „Maxe Baumann“ vor Tausenden Zuschauern und verlieh der Rolle eine eigene, unverwechselbare Note. Auch in Produktionen wie „Drei Männer im Schnee“ sowie als Philipp Klapproth in „Pension Schöller“ prägte er das Festivalgeschehen maßgeblich.
Bürgermeister Bernhard Knuth würdigte den Verstorbenen als eine feste Größe der Beelitzer Kulturlandschaft. „Für mich gab es nie einen besseren Klapproth“, sagte er. Wolff habe mit seinem Können und seiner Bühnenpräsenz wesentlich zum Erfolg der Festspiele beigetragen.
Doch nicht nur als Schauspieler werde er in Erinnerung bleiben. Nach Angaben des Bürgermeisters stand Achim Wolff der Stadt stets verbunden gegenüber, hatte immer ein offenes Ohr für die Menschen und begegnete anderen trotz seiner Popularität mit Bodenständigkeit und Herzlichkeit.
Mit Achim Wolff verliert Beelitz einen geschätzten Künstler und Freund der Stadt. Sein Wirken auf und neben der Bühne wird vielen Menschen in Erinnerung bleiben.






