Bürger wünschen sich ein sichereres Zeuthen
Die Auswertung des Fußverkehrschecks in Zeuthen zeigt auf, was sich in Zukunft verbessern muss.
„‘Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Mensch läuft.‘ – Dieses Zitat des tschechischen Langstreckenläufers Emil Zatopek beschreibt die Fortbewegung zu Fuß und ihre Bedeutung für den Menschen sehr gut“, erklärt Verkehrsminister Detlef Tabbert und verweist damit auf die Wichtigkeit von sicheren Fußwegen. Wie bedeutsam sicheres Zufußgehen für die Lebensqualität ist, davon hat sich der CDU-Politiker Anfang Februar in der Gemeinde Zeuthen ein Bild gemacht.
Neben Frankfurt (Oder) und Finsterwalde ist Zeuthen eine von drei Kommunen in denen das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung mit dem Fußverkehrscheck ein Pilotprojekt initiiert hatte. Dieser wurde im Frühjahr 2025 durchgeführt und von Eltern, Kindern, Senioren und Menschen mit Behinderungen gut angenommen.
Die Ergebnisse des Fußverkehrs-Checks wurden ausgewertet und einem zwölfseitigen Maßnahmenkatalog zusammengefasst. Als Pendlerkommune steht Zeuthen vor allem vor der Herausforderung, bei zunehmendem Straßenverkehr die Schulwege im weitläufigen Gemeindegebiet sicherer und barrierefrei zu gestalten. Besonders die Kreuzung zwischen Schiller- und Heinrich-Heine-Straße wurde im Check als potenzielle Gefahrenstelle identifiziert worden. Hier möchte die Gemeinde aber bald mit einer Ampelanlage für mehr Sicherheit sorgen. Zusätzliche Fördergelder sollen dafür bereits beim Land beantragt worden sein, laut rbb24.
Die Ergebnisse des Checks zeigen außerdem, dass sich die Zeuthener weitere Bänke zum Erholen wünschen. Das ist besonders für die älteren oder körperlich eingeschränkten Zeuthener von großer Bedeutung. Neue Beschilderungen, Beleuchtung und Verkehrsinseln, die zur sicheren Überquerung der Straßen beitragen, stehen ebenso auf der Liste des Maßnahmenkatalogs.





