Bürgerhaushalt Potsdam: Vorschlagsphase endet Anfang Juli
Die Beteiligung am „Dialog zum Haushalt – Bürgerhaushalt 2027/28“ ist groß: Mehr als 550 Vorschläge haben Potsdamer bislang eingereicht. Noch bis zum 3. Juli können weitere Ideen und Anregungen eingebracht werden.
Die eingegangenen Vorschläge zeigen ein breites Spektrum an Themen, die die Menschen in der Landeshauptstadt bewegen. Bei Gesprächen in den Bahnhofspassagen und in der Volkshochschule wurden unter anderem zusätzliche Baumpflanzungen auf dem Luisenplatz, sicherere Radwege, Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr sowie mehr Treffpunkte für junge Menschen diskutiert. Weitere Anregungen betreffen den Hauptbahnhof, die Biosphäre als Bildungsort sowie öffentliche Kultur- und Freizeitangebote.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Haushaltskonsolidierung: Mehr als 150 Vorschläge beschäftigen sich mit möglichen zusätzlichen Einnahmen oder Einsparungen. Die Ideen reichen von höheren Steuern bis hin zu zusätzlichen Geschwindigkeitskontrollen.
Nach Abschluss der Ideensammlung beginnt die nächste Phase des Bürgerhaushalts. Zwei Wochen lang können die Potsdamer darüber abstimmen, welche Vorschläge in die engere Auswahl kommen sollen. Die Online-Abstimmung läuft bereits. Zusätzlich besteht vom 7. bis 18. Juli die Möglichkeit, sich persönlich in der Bibliothek am Platz der Einheit zu beteiligen.
Wer den Prozess aktiv begleiten möchte, kann sich zudem im Redaktionsteam engagieren. Gemeinsam mit Vertretern aus Bürgerschaft, Verwaltung und Politik werden dort die eingereichten Vorschläge geprüft, zusammengeführt und für die weitere Beratung vorbereitet. Die Treffen finden am 14., 21. und 28. Juli im Bildungsforum statt. Eine Anmeldung ist noch bis zum 3. Juli möglich.
Im Mittelpunkt des Bürgerhaushalts steht die Frage, welche Projekte und Maßnahmen trotz angespannter Haushaltslage künftig Priorität haben sollen und wo Einsparungen oder zusätzliche Einnahmen denkbar sind. Die Stadt lädt alle Interessierten ein, sich weiterhin am Dialog zu beteiligen.






