Das Flüstern der Wälder
Das Waldkino der Oberförsterei Hammer zeigt am 25. September 2026 den nächsten Dokumentarfilm in der großen Scheune.
Am kommenden Freitag, 25. September 2026, sind Naturfans zum Waldkino in die Oberförsterei Hammer, an der B 179 in Groß Köris eingeladen. Um 20 Uhr wird diesmal „Das Flüstern der Wälder“ (2025/ FSK 0), von Vincent Munier gezeigt.
Der Eintritt ist wie immer frei. Im Vorfeld gibt es vor dem Film die Möglichkeit eines Imbisses auf dem Forsthof und im Anschluss die Möglichkeit für Gespräche.
Nach dem Erfolg seiner Naturdokumentation „Der Schneeleopard“ durchstreift der französische Fotograf und Filmemacher Vincent Munier erneut die alten, moosbedeckten Wälder seiner Heimat, die Vogesen, um dort mit der Kamera die verborgene Welt der Bäume, Tiere und Geräusche einzufangen. Großvater, Vater und Sohn verbringen gemeinsam Tage und Nächte im Verborgenen, lauschen, beobachten und entdecken die Vielfalt von Flora und Fauna – von Rehen und Füchsen über Luchse bis zu seltenen Vögeln wie dem Auerhahn. Statt spektakulärer Effekte setzt der Film auf die leisen Augenblicke des Waldes und die Geduld der Beobachtung, die Munier über Jahrzehnte perfektioniert hat. Der Film ist eine meditative Liebeserklärung an den Wald und zeigt drei Generationen auf der Lauer. In poetischen Bildern entsteht ein tiefes Porträt der Natur und eine Einladung, dem Leben im Wald mit besonderer Aufmerksamkeit und Respekt zu begegnen.
Von Mai bis September finden monatliche Einzelvorführungen der Filme im Waldkino statt. Auf großer Leinwand in der denkmalgeschützten Scheune der historischen Oberförsterei Hammer werden an jedem letzten Freitag des Monats bei Essen und Trinken die Filmwerke des Programms mit professioneller technischer Ausstattung gezeigt. Zu den Hauptfilmen gibt es Einführungen und gelegentlich Vorfilme oder anschließende Diskussionen, sowie Zeit auch danach am Feuer für Fragen und Antworten. Alle gezeigten Filme haben einen direkten oder indirekten Bezug zum Begriff Nachhaltigkeit und zum Wald, beziehungsweise zu dem, was wir heute Umwelt nennen. Global denken, lokal handeln ist dabei ein Kernmotiv. Die gezeigten Werke spannen im Verlauf des Jahres einen weiten Bogen der Filmkunst zwischen Dokumentarfilm, Essay und Spielfilm.






