Defibrillator auf dem Dittmar-Hartung-Sportplatz in Teltow installiert
Die Stadt Teltow hat mit der Umsetzung der Gewinnerprojekte des Bürgerhaushalts 2026 begonnen. Den Auftakt bildet die Installation eines Defibrillators im Funktionsgebäude des Dittmar-Hartung-Sportplatzes im Ortsteil Ruhlsdorf. Das Projekt „Defibrillator für den Sportplatz Ruhlsdorf“ hatte bei der Abstimmung mit 377 Stimmen den ersten Platz unter den insgesamt acht ausgewählten Vorhaben belegt.
Der Defibrillator dient der Wiederbelebung bei einem plötzlichen Herzstillstand und kann im Rahmen der Ersten Hilfe lebensrettende Unterstützung leisten. Durch die Installation erhalten Sportler sowie Besucher des Sportplatzes im Notfall einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu dieser wichtigen medizinischen Erstmaßnahme.
Begleitend zur Installation des Geräts setzte die Stadt Teltow ein weiteres Zeichen für die Stärkung der Notfallversorgung. Am 30. Mai konnten 20 junge Menschen bis zum Alter von 25 Jahren an einem kostenlosen siebenstündigen Erste-Hilfe-Kurs teilnehmen. Ziel war es, die Teilnehmenden bestmöglich auf Notfallsituationen vorzubereiten und ihnen gleichzeitig eine wichtige Voraussetzung für den Erwerb des Führerscheins zu ermöglichen. Das Interesse an dem Angebot war groß: Bereits innerhalb einer Woche nach Bekanntgabe war der Kurs vollständig ausgebucht.
Bürgermeister Andre Freymuth betont den besonderen Wert des Bürgerhaushalts für die Stadtgesellschaft: „Die gewählten Projekte im Bürgerhaushalt kommen allen zugute. Das ist das Wertvolle an diesem Bürgerbeteiligungsformat – ein hervorragendes Beispiel für gelungene direkte Teilhabe der Teltower.“
An der Abstimmung zum Teltower Bürgerhaushalt beteiligten sich im vergangenen Jahr rund 1.400 Einwohner ab zwölf Jahren. Mit jeweils drei Stimmen konnten sie aus insgesamt 65 eingereichten Projektvorschlägen ihre Favoriten auswählen. Insgesamt standen 100.000 Euro für die Umsetzung der Projekte zur Verfügung, wobei die Kosten für einzelne Vorhaben den Betrag von 15.000 Euro nicht überschreiten durften.





