Der Pokal geht nach Königs Wusterhausen
KWer Bürgermeisterin Michaela Wiezorek und ihr Team holten sich den Sieg bei der 15. Bürgermeisterregatta in Berlin.
Großer Erfolg für Königs Wusterhausen bei der diesjährigen Bürgermeisterregatta: Bürgermeisterin Michaela Wiezorek setzte sich am vergangenen Wochenende auf der Dahme in Treptow-Köpenick mit ihrem Team im Finale durch und holte den Bürgermeisterpokal nach Königs Wusterhausen. In den vergangenen Jahren hatten immer die Berliner Amtskollegen die Nase vorn – nun ging der Pokal nach elf Jahren Durststrecke endlich wieder an ein Team aus Brandenburg.
Bei der Siegerehrung dankte Wiezorek ihrer Crew und den vielen Ehrenamtlichen, ohne die die Veranstaltung gar nicht möglich wäre. Einziger Wermutstropfen: Durch ihre Finalteilnahme verpasste Wiezorek die Einfahrt des Nuclearban-Radmarathons in Königs Wusterhausen, eine Veranstaltung für Frieden und nukleare Abrüstung, dessen Schirmherrin sie ist. „Die Radsportler waren heute schneller im Ziel als ich“, bedauerte Wiezorek und nutzte zugleich die Möglichkeit zu betonen, dass Veranstaltungen, auch wie die Bürgermeisterregatta, nur im Frieden möglich seien. „Jeder fünfte Euro gehört in die Bildung, in unsere Zukunft und nicht in die Rüstung“, so ihr Plädoyer.

Souverän zum Sieg
Bei der nunmehr 15. Bürgermeisterregatta waren Bürgermeister aus den Berliner Bezirken und umliegenden Brandenburger Städten und Gemeinden zum sportlichen Wettstreit zusammengekommen. Auf Einladung von Treptow-Köpenicks Bezirksbürgermeister Oliver Igel startete auch Bürgermeisterin Michaela Wiezorek gemeinsam mit einer erfahrenen Crew in ein spannendes Rennen auf der Dahme.
Bereits nach dem Vorlauf war klar: Das Team um Wiezorek mit den Seglern Martin Böhmert und Thomas Piesker vom Yacht Club Berlin-Grünau (YCBG) würde nur schwer zu schlagen sein. Und tatsächlich: Souverän setzte sich die Crew im Finale gegen die Vorjahresgewinnerin Carolin Weingart, Bezirksstadträtin aus Treptow-Köpenick, und Henryk Pilz, Bürgermeister aus Erkner, vor den Augen von rund 1.000 begeisterten Zuschauern durch. Das beliebte Event wurde in diesem Jahr vom SC Fraternitas 1891 e.V. ausgerichtet. Bei schönstem Segelwetter – es wehte teilweise eine starke Brise auf der Dahme – und bester Stimmung stand neben dem sportlichen Wettbewerb aber vor allem der persönliche Austausch im Vordergrund.
Bürgermeisterin Wiezorek nutzte die Gelegenheit, um mit ihren Amtskollegen ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu pflegen und die Zusammenarbeit über kommunale Grenzen hinweg zu stärken.






