Diese Türen öffnen sich nur selten: Blick hinter die Kulissen der Gedenkstätte Lindenstraße in Potsdam
Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September, öffnet die Gedenkstätte Lindenstraße von 10.00 bis 18.00 Uhr ihre Türen. Besucher erhalten auch einen besonderen Einblick in Bereiche des historischen Gebäudekomplexes, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind.
Das mehr als 3.000 Quadratmeter große Areal in der Lindenstraße 54/55 vereint Bauteile und Spuren aus verschiedenen Epochen – von den 1730er Jahren bis in die Gegenwart. Bei den Führungen können unter anderem der ehemalige Wohnbereich des Strafgefangenen-Arbeitskommandos, die Gefängnisbibliothek und die Kapelle besichtigt werden.
Führungen durch die Gedenkstätte finden um 11.00, 13.00 und 16.00 Uhr statt. Dabei erfahren die Teilnehmenden mehr über die Geschichte des historischen Ortes, entdecken bauliche Spuren aus unterschiedlichen Haftperioden und erfahren, warum Menschen hier zwischen 1933 und 1989 inhaftiert und verurteilt wurden. Eine Anmeldung ist per E-Mail an info@gedenkstaette-lindenstrasse.de erforderlich.
Der Eintritt ist frei. Die Audioguides können kostenlos genutzt werden. Zudem gibt es einen Gedenkstättenguide in Deutscher Gebärdensprache.






