Direkter Draht zur Verwaltung
Brandenburg will die 115 als einheitliche Behördennummer einführen. Schönefeld als Pilotkommune profitiert bereits von dem Service.
Die Verwaltungen in Brandenburg sollen bald einfacher zu erreichen seien, denn die Einführung der einheitlichen Behördennummer 115 entwickelt sich weiterhin sehr erfolgreich und gilt als wichtiger Baustein für eine moderne und bürgernahe Verwaltung.
Bürger erhalten über die 115 eine zentrale und leicht erreichbare Anlaufstelle für Fragen rund um Verwaltungsangelegenheiten. Die Behördennummer informiert über Leistungen, Zuständigkeiten und Verfahren von Kommunen, Ländern und dem Bund und erleichtert damit den Zugang zur Verwaltung.
Die Einführung der Behördennummer 115 erfolgt in zwei aufeinander aufbauenden Projektphasen. In der ersten Phase wurde die sogenannte Basisabdeckung umgesetzt. Damit wurde sichergestellt, dass Bürger telefonisch Auskünfte zu Zuständigkeiten und Kontaktdaten der öffentlichen Verwaltung im Land Brandenburg erhalten können. Dieser Service wird seit dem 1. Januar 2025 landesweit durch das Servicecenter des zentralen Berliner IT-Dienstleisters ITDZ Berlin bereitgestellt.
In der nun folgenden zweiten Phase wird der 115-Service zur sogenannten Vollabdeckung ausgebaut. Bürger erhalten damit künftig nicht nur allgemeine Informationen, sondern auch konkrete Antworten zu Verwaltungsleistungen von Bund, Ländern und Kommunen. Zusätzlich wird ein First-Level-Support für Online-Dienste angeboten. Dank der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem Land Berlin sowie dem ITDZ Berlin, das bereits seit 2011 das größte Servicecenter im bundesweiten 115-Verbund betreibt, verläuft die Umsetzung besonders erfolgreich. Die Projektphase zur Vollabdeckung liegt bereits vor dem ursprünglichen Zeitplan.
Die Anbindung an die Vollabdeckung in den ersten Pilotkommunen, zu der auch die Gemeinde Schönefeld zählt, wurde bereits erfolgreich abgeschlossen. Weitere Kommunen sollen bald folgen.
Parallel dazu wird mit der elektronischen Wohnsitzanmeldung der erste Onlinedienst für Brandenburg in die Auskunftssysteme integriert. Damit wird ein wichtiger
Bestandteil des Onlinezugangsgesetzes umgesetzt. Dies entlastet die Kommunen und stärkt zugleich die Bürgerfreundlichkeit durch digitale und unkomplizierte Zugänge zu Verwaltungsleistungen.






