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Donnerstag, 14. Mai 2026

Doppelausstellung „Wynora“ eröffnet in der Neuen Galerie in Wünsdorf

Teltow-Fläming, Zossen
Ausstellung
„Was uns bleibt“ (links) von Cornelia Schlemmer entstand 2023. „Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort“ schuf Uta Eckerlin 2025. Fotos: Cornelia Schlemmer/Uta Eckerlin

Arbeiten von Bildhauerin Uta Eckerlin und Malerin Cornelia Schlemmer sind ab 18. April 2026 in einer Ausstellung zu sehen, die Raum und Zeit verflicht.

Die Ausstellung „Wynora“ mit Werken der Bildhauerin Uta Eckerlin und Malerin Cornelia Schlemmer ist von 18. April bis 25. Mai in der Neuen Galerie des Landkreises in Wünsdorf zu sehen. Die Schau erkundet die oft verborgenen Spuren der Geschichte, indem sie Wasser, Landschaft und Erinnerung als miteinander verwobene Schichten von Macht, Angst und Aufbruch erfahrbar macht. Die Vernissage findet am 18. April ab 15 Uhr statt. Zur Eröffnung führt die Kulturaktivistin Jaana Prüss in die Ausstellung ein. Mit einer Performance nimmt dazu Tänzerin und Choreografin Yui Kawaguchi den Dialog zwischen den Werken im Raum auf. ​

Uta Eckerlin und Cornelia Schlemmer arbeiten seit rund 30 Jahren künstlerisch zusammen. In ihren gemeinsamen Ausstellungen werden Skulptur und Malerei in einen dialogischen Zusammenhang gestellt. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit Formen des menschlichen Miteinanders sowie mit individuellen und gesellschaftlichen Spuren.  Eckerlin zeigt Terrakotta-Skulpturen, die das Verhältnis des Einzelnen zur Gemeinschaft im gesellschaftlichen Raum thematisiert. Dazu zählen sowohl kleinformatige Figurengruppen als auch größere Figurenpaare sowie Gefäße mit Bezug zum Element Wasser. Schlemmer präsentiert Malerei und Lithografie aus der „Georg-Serie“ sowie ihre neuen Arbeiten. Diese greifen sowohl persönliche Erinnerungen als auch übergeordnete Themen wie Umwelt und zeitliche Schichtung auf.​

„Wynora“ ist ein frei gewählter Name, der an eine mögliche alte slawische Göttin erinnert. Der Name ist dem Klang des Ortsnamens Wünsdorf poetisch nachempfunden. Denn der Ort selbst steht im Mittelpunkt: Unter Wegen, Gebäuden und Waldflächen überlagern sich unterschiedliche Zeitschichten. Dazu gehören natürliche Wasserläufe ebenso wie bauliche Strukturen, ehemalige militärische Anlagen, historische Nutzungen sowie Orte von Macht, Angst und gesellschaftlichem Wandel. 

Die Ausstellung in der Gutenbergstraße 1 kann donnerstags bis sonntags und feiertags von 13 bis 17 Uhr besucht werden.

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