Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön….
Heimatforscher Rainer Kugel aus Königs Wusterhausen über den Nottekanal und seine Ausflugsdampfer:
Wer kennt nicht dieses alte Stimmungslied? Die Passagiere auf dem Dampfer legen von der Anlegestelle „Jagdschloß“ in Königs Wusterhausen 1955 ab und begeben sich auf eine der Rundfahrten in die herrliche Gegend unseres Dahmelandes.
Ein ganz anderes Erlebnis, die Umgebung vom Wasser aus zu entdecken, ist es für die Passagiere an Bord. Aber auch noch eine andere besondere Kuriosität konnten sie erleben.
Der Ausflugsdampfer „Friedel“ musste bis zur Schleuse fahren. Dort war der Nottekanal am breitesten. Der Kapitän holte eine lange Holzstange, die bis zum Grund des Nottekanals reichte und drehte dank seiner Muskelkraft das Schiff um. Nur so konnte er wieder Passagiere an Bord nehmen und eine neue „Kreuzfahrt“ starten.






