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Donnerstag, 16. April 2026

Fördermittel für die Gemeinde Bestensee

Bürgermeister Roland Holm
Bürgermeister Roland Holm freut sich über die Fördermittelzusage der KfW und möchte in seiner Gemeinde den Ausbau und Einsatz regenerativer Energien voranbringen. ​ Foto: Gemeinde Bestensee

Die KfW-Bank hat Bestensee 426.000 Euro zugesagt. Mit den Fördermitteln soll unter anderem die Erstellung eines Quartierskonzepts finanziert werden.​

Freuen kann sich die Gemeinde Bestensee über 426.000 Euro an Fördermitteln der KfW-Bank für die Erstellung eines Quartierskonzepts und dem begleitenden Sanierungsmanagement im Hauptort Bestensee und dem Ortsteil Pätz. Damit fördert die bundeseigene Bank 75 Prozent der erwarteten Gesamtkosten über einen Zeitraum von fünf Jahren. Die Gemeinde muss lediglich einen Eigenanteil von knapp 28.000 Euro jährlich im Haushalt einplanen.​

Zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung für 2030 und 2045 sind zusätzliche Maßnahmen zur Verbesserung des Klimaschutzes in den Kommunen durch Steigerung der Energieeffizienz und Umstieg auf erneuerbare Energieversorgung erforderlich. Mit der KfW-Förderung „Energetische Stadtsanierung“ wird daher im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) die Entwicklung integrierter Quartierskonzepte und die Begleitung durch ein Sanierungsmanagement unterstützt. „Als Gemeindeverwaltung möchten wir mit gutem Beispiel vorangehen und die Energieeffizienz von gemeindeeigenen Gebäuden und den Einsatz regenerativer Energien steigern“, so Bürgermeister Roland Holm (parteilos). Das Sanierungsmanagement soll die Erstellung des jeweiligen Quartierskonzepts in Bestensee und Pätz begleiten und dieses anschließend umsetzen. 

Auch Privateigentümer von Gebäuden sollen von dem Förderprogramm profitieren. Es werden Handlungskonzepte unter Einbindung der Öffentlichkeit entwickelt und konkrete Maßnahmen zur Energieeffizienzsteigerung benannt, dazu noch Aussagen zu Kosten, Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen getroffen. Dabei soll auch Unterstützung angeboten werden bei der Frage, ob und welche Fördergelder möglicherweise von Privateigentümern beantragt werden könnten. 

„Es wird sicher nicht für jeden Bedarf etwas dabei sein“, räumt Holm ein. Er hofft aber, dass man den Eigentümern auf diesem Wege eine „möglichst niedrigschwellige Hilfe“ anbieten und diese zu Sanierungsmaßnahmen motivieren kann.

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