Förderprogramm „Aktuelle Musik“: Projekt „Ohriginaltöne 2026“ zählt zu 13 ausgewählten Vorhaben
Gute Nachrichten für die freie Musikszene der Region: Der Verein für den ausgefallenen Klang e.V. gehört zu den 13 Projekten in Brandenburg, die in diesem Jahr aus dem Förderprogramm „Aktuelle Musik“ des Landes Brandenburg unterstützt werden. Das Projekt „Ohriginaltöne 2026“ erhält damit finanzielle Unterstützung aus dem insgesamt 170.000 Euro umfassenden Fördertopf für Neue Musik und Jazz.
Das Förderprogramm wurde 2023 vom brandenburgischen Kulturministerium gemeinsam mit dem Landesmusikrat Brandenburg ins Leben gerufen. Ziel ist es, zeitgenössische Musikprojekte im Land zu stärken und Künstlern verlässliche Rahmenbedingungen für ihre Arbeit zu bieten.
Kulturministerin Manja Schüle betonte die Bedeutung des Programms für die Kulturlandschaft Brandenburgs. Tradition und Avantgarde seien keine Gegensätze, sondern gleichwertige Bestandteile eines vielfältigen kulturellen Angebots. Die große Resonanz auf das Förderprogramm zeige, wie lebendig die Szene der Neuen Musik und des Jazz im Land sei.
Für den Verein für den ausgefallenen Klang – „ausKlang e.V.“ – ist die Förderung eine wichtige Anerkennung der kontinuierlichen Arbeit. Der Verein engagiert sich seit Jahren für außergewöhnliche Konzertformate, selten gespielte Werke und die Vermittlung zeitgenössischer Musik an ein breites Publikum. Mit dem Projekt „Ohriginaltöne 2026“ soll diese Arbeit fortgeführt und weiterentwickelt werden.
Viele weitere Projekte aus Brandenburg profitieren von der Förderung. Darunter befinden sich unter anderem das Internationale Musikfestival „RARE BIRDS“ der Fabrik Potsdam, das Projekt „re-sonanz 2026“ des KunstHaus Potsdam sowie die „Paretzer Field Music 2026“ des Vereins artifact e.V.
Die Auswahl der geförderten Projekte erfolgte durch ein Juryverfahren. Ergänzend bietet der Landesmusikrat Brandenburg eine Kleinstprojekteförderung an, mit der kleinere Vorhaben mit bis zu 2.500 Euro unterstützt werden können.
Mit der Förderung von „Ohriginaltöne 2026“ erhält die regionale Musikszene erneut Rückenwind für innovative Konzertformate und die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Klangkunst.






