Fünf Weltkriegsbomben in Potsdam gefunden – Entschärfungen am 21. und 23. April geplant
Bei einer systematischen Munitionssuche wurden in Potsdam fünf Weltkriegsbomben entdeckt: drei im Wildpark West (eine 250-kg-Fliegerbombe sowjetischer Herkunft sowie zwei 25-kg-Bomben) und zwei 250-kg-Fliegerbomben US-amerikanischer Herkunft im Forst an der Michendorfer Chaussee.
Die Entschärfung im Wildpark ist für Dienstag, 21. April, vorgesehen. Die beiden kleineren Bomben werden kontrolliert gesprengt. Für Donnerstag, 23. April, ist die Entschärfung der beiden Bomben an der Michendorfer Chaussee geplant. Zuständig ist der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg.
Sperrmaßnahmen und Verkehr
An beiden Tagen wird ab 8.30 Uhr ein Sperrkreis eingerichtet.
- 21. April (Wildpark): Sperrkreis von 1000 Metern, keine Wohnhäuser betroffen. Waldgebiet nordwestlich der Zeppelinstraße wird vorübergehend gesperrt. Die B1 bleibt befahrbar. Die Bahnlinie RB22 wird umgeleitet.
- 23. April (Michendorfer Chaussee): Sperrkreis mit Evakuierungen einzelner Wohn- und Gewerbeeinheiten sowie des Sowjetischen Friedhofs. Die B2 wird zwischen Brauhausberg und Nesselgrundbrücke/Caputher Heuweg gesperrt. Umleitungen sind eingerichtet, Buslinien werden angepasst. Sperrungen gelten bis zur Entwarnung.
Rund 180 Einsatzkräfte sind am 21. April, etwa 140 am 23. April im Einsatz.
Weitere Informationen und eine adressgenaue Karte der Sperrkreise sind unter www.potsdam.de/Kampfmittel verfügbar. Aktuelle Hinweise werden unter www.potsdam.de/bombe veröffentlicht.




