Für mehr Mitsprache: Jürgen Kath ist Beauftragter für Kinder und Jugendliche in Großbeeren
Seit 1. Mai ist Jürgen Kath für die Dauer von fünf Jahren Kinder- und Jugendbeauftragter für Großbeeren. Er will unter anderem einen Jugendbeirat ins Leben rufen.
Der 68-Jährige will einerseits dafür sorgen, dass Angebote für Kinder und Jugendliche im Ort stärker genutzt und auf sie zugeschnitten werden, andererseits aber auch deren Stimme stärker gehört wird. So ist eines seiner Ziele, einen Jugendbeirat zu etablieren, den es bislang in der Gemeinde noch nicht gibt.
Dass er sich für die jüngere Generation einsetzen möchte, erklärt Kath unter anderem damit, dass er selbst vier Kinder und zwei Enkel hat, die teilweise im Teenageralter sind. „Wenn ich sie manchmal frage, wie sie Bauprojekte finden, sagen sie: Ganz gut, aber wir hätten lieber eine Skaterbahn gehabt“, erklärt er. Ein Jugendbeirat würde die Möglichkeit eröffnen, diese Perspektive auch in der Politik stärker zu verankern. „Vieles wurde bisher an den Jugendlichen vorbei geplant“, ist er überzeugt.
Es gibt aber auch jetzt schon gute Angebote, die leider wenig genutzt werden, weiß Kath. „Wir haben einen tollen Jugendclub, der aber nicht angenommen wird.“ Auch da möchte er ansetzen und Leben in die Angebote bringen, gemeinsam mit den Jugendlichen, der Verwaltung und allen Beteiligten. Dafür möchte er auch auf die Zusammenarbeit mit dem sehr engagierten und aktiven Seniorenbeirat setzen, da er sich von der generationenübergreifenden Zusammenarbeit viel verspricht. „Vielleicht können wir den Beirat durch Aktionen mit den Kindern und Jugendlichen zusammenbringen.“
Wer sich im Beirat engagieren möchte oder Themen von Kindern und Jugendlichen ansprechen möchte, kann sich per E-Mail an kju@grossbeeren.de wenden.





