Gedenken an Hitler-Attentat: Kranzniederlegung in Rangsdorf
Zum Jahrestag des Hitler-Attentats am 20. Juli 1944 gibt es traditionell eine Kranzniederlegung am Denkmal in Rangsdorf. Vom dortigen Flugplatz brach von Stauffenberg damals auf.
Der Name von Stauffenberg ist heutzutage untrennbar mit dem Attentat auf Adolf Hitler verbunden. Das mutige Handeln von Claus Schenk Graf von Stauffenberg – so der volle Name – steht heute für Verantwortung und Zivilcourage und vor allem für den Widerstand gegen ein diktatorisches Regime. Die Attentäter waren dem Ruf ihres Gewissens gefolgt und gegen Unrecht eingetreten. Anders als im Film „Operation Walküre“, in dem der von Tom Cruise gespielte Wehrmachtsoffizier vom Flughafen Berlin-Tempelhof aus zur Wolfschanze in Ostpreußen flog, passierte das vom Flughafen Rangsdorf aus. Von Stauffenberg flog zusammen mit seinem Adjutanten Oberleutnant Werner von Haeften am 20. Juli 1944 zur Wolfsschanze und von dort auch wieder zurück nach Rangsdorf – noch in dem Glauben, Hitler bei dem Attentat getötet zu haben. Daher wird in der Gemeinde die Erinnerung an die Geschehnisse wachgehalten.
Rangsdorfs Bürgermeister Klaus Rocher lädt daher am Montag, 20. Juli 2026, um 10 Uhr zur traditionellen Kranzniederlegung am Stauffenberg-Denkmal ein. Das Gedenken der Geschehnisse des 20. Juli soll immer wieder mahnen und dazu ermutigen, gegen Tyrannei aufzustehen und für Frieden und demokratische Werte einzutreten. Es wird der tapferen Männer und Frauen ehrenvoll gedacht, die versucht hatten, dem nationalsozialistischen Staatsterror ein Ende zu setzen. Sie zahlten den gescheiterten Versuch mit ihrem Leben, ihre Familien wurden in Sippenhaft genommen, und bis in die 1950er Jahre wurden sie als Vaterlandsverräter diffamiert.





