Gegen Windräder zwischen Ludwigsfelde und Trebbin
Nach einem Einwohnerantrag der BI Naturschutz Siethen wird am 24. März 2026 im Klubhaus Ludwigsfelde zu den geplanten Windkraftanlagen in Siethen und Kerzendorf informiert. Die Gegner kündigen aber noch mehr an.
19 Windkraftanlagen sollen im Windvorranggebiet 36 zwischen Ludwigsfelde und Trebbin entstehen. Die Bürgerinitiative für Naturschutz in Siethen will das nicht hinnehmen und hat nach der mittlerweile beendeten Petition, die sich an den Landtag richtete, auch einen Einwohnerantrag bei den Stadtverordnetenversammlungen von Trebbin und Ludwigsfelde eingereicht. Als Folge gibt es am Dienstag, 24. März, ab 18 Uhr im Klubhaus, Theodor-Fontane-Straße 42, eine Einwohnerversammlung, bei der das Thema noch einmal öffentlich diskutiert werden soll.
Ziel des Abends ist es, die aktuelle Situation sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen darzustellen. Dabei wird auch erläutert, welche Planungs- und Entscheidungsprozesse im Zusammenhang mit möglichen Windenergieanlagen vorgesehen sind. So weist das Ludwigsfelder Rathaus etwa darauf hin, dass die Entscheidung über mögliche Windenergieanlagen nicht in der Zuständigkeit der Stadt liege. Als Gast wird auch Lutz Klauber von der Regionalen Planungsgemeinschaft Havelland-Fläming erwartet, der über den aktuellen Planungsstand informieren und die formalen Abläufe erläutern wird.
Ike Blauhuth von der Bürgerinitiative setzt Hoffnung auf das Event. „Wir werden hören, was die Leute sagen“, erklärt er. Er ist zuversichtlich, das Vorhaben noch beeinflussen zu können. Unter anderem seien natur- und artenschutzrechtliche Belange nicht berücksichtigt worden. Dabei gebe es im Gebiet unter anderem Fisch- und Seeadler, Gänse, Rot- und Schwarzmilane sowie Fledermäuse. Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, auch das ausreichend zu prüfen, bevor die Anlagen gebaut werden, wird es laut Blauhuth schon eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung Protest vor dem Klubhaus geben.





