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Freitag, 15. Mai 2026

Gemeinsame Ausbildung von Truppleuten aus Zossen, Rangsdorf und Baruth/Mark bringt Erfolge

Baruth/Mark, Großbeeren, Zossen
19 Feuerwehrleute in Ausbildung sowie drei Asubilder stehen vor dem Feuerwehrgerätehaus in Wünsdorf
Die Feuerwehrleute aus Zossen, Rangsdorf und Baruth/Mark haben in Wünsdorf die erste Prüfung zum Truppmann beziehungsweise zur Truppfrau erfolgreich absolviert. Foto: Stadt Zossen

19 Feuerwehrleute haben im April 2026 mit der ersten Prüfung zum „Truppmann Teil 1“, einen wichtigen Abschnitt ihrer feuerwehrtechnischen Grundausbildung absolviert.​

Mitte April haben insgesamt 19 Kameraden die Prüfung zum „Truppmann Teil 1“ erfolgreich abgelegt. Auf dem Gelände der Feuerwache Wünsdorf nahmen 15 Einsatzkräfte aus den Ortswehren der Stadt Zossen sowie drei Mitstreiter aus Rangsdorf und eine Kameradin aus Baruth ihre wohlverdienten Teilnahmebescheinigungen entgegen. Damit haben sie den ersten entscheidenden Abschnitt ihrer feuerwehrtechnischen Grundausbildung gemeistert. ​

Auffällig war in diesem Durchgang die breite Altersspanne der Teilnehmenden: Mit Aktiven im Alter zwischen 16 und 60 Jahren wurde deutlich, dass das Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr keine Generationenfrage ist. Die Bedeutung dieser Qualifikation unterstrich auch der stellvertretende Stadtwehrführer Axel Kittlaus-Böttcher, der die Prüfungen vor Ort begleitete. Er betonte, dass eine fundierte Ausbildung im Ernstfall über die Sicherheit und Gesundheit von Menschen entscheide. Dass die Ausbildung in Zossen auf einem hohen Niveau stattfindet, zeigt sich in der überregionalen Anerkennung. Da Zossen in diesem Jahr freie Kapazitäten hatte, wurde der Lehrgang kurzerhand für Teilnehmer aus Rangsdorf und Baruth geöffnet – ein gelebtes Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit und den familiären Zusammenhalt innerhalb der Feuerwehr. Die anspruchsvollen Ausbildungswochen, die von den Ausbildern in Eigenregie organisiert wurden, forderten den Absolventen einiges ab, doch der gemeinsame Einsatz zahlte sich aus.

Nach einer kurzen Verschnaufpause geht der Ausbildungsweg für die angehenden Truppleute zügig weiter. Bereits im Mai folgt der Erste-Hilfe-Kurs, bevor es im Juni mit dem Sprechfunkerlehrgang weitergeht.

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