Geschichte: Modelle des Nottekanals bald in Zossen zu sehen
Die wirtschaftliche Bedeutung des Nottekanals für die Region hat Modellmacher aus Königs Wusterhausen veranlasst, Modelle anzufertigen, die dem Heimatverein „Alter Krug“ Zossen geschenkt wurden.
Dank des Heimat- und Museumsvereins Königs Wusterhausen kann der Heimatverein „Alter Krug“ Lokalgeschichte bald noch anschaulicher vermitteln. Denn aus der Rundfunkstadt haben die Zossener ein Modell des Oertelschen Kalkschachtofens und des Nottekanals erhalten.
Schon der Jahreskalender 2019 des Zossener Heimatvereins erinnerte an die Geschichte des Kanals. Da die Wasserstraße vom Mellensee über Zossen und Mittenwalde bis nach Königs Wusterhausen fließt und auch eine große wirtschaftliche Bedeutung als Wasserstraße hatte, wurde auch in Königs Wusterhausen eine Ausstellung entwickelt. Die dortigen Ausstellungsmacher haben dafür Modellbauten erstellt. Aus dieser Ausstellung hat der Zossener Heimatverein nun den Teil der Oertelschen Kalkschachtöfen, des Nottekanals, der Hohen Brücke und der Gaststätte „Weißer Schwan“ in seiner Blütezeit erhalten.
Hergestellt werden diese Modelle von Heinz Flieger. Sein Schwerpunkt sind eigentlich die ganzen historischen Ziegeleistandorte der Region, zu denen es auch viele seiner Modelle gibt. „Wir freuen uns sehr, dieses tolle Modell von Zossen als Geschenk bekommen zu haben“, so Karola Andrae vom Heimatverein „Alter Krug“ Zossen. Beabsichtigt sei, das Modell in der Innenstadt auszustellen.





