Großes Interesse an Nachbarschaftshilfe in Brandenburg
Die neue Regelung zur Nachbarschaftshilfe in der Pflege wird im Land Brandenburg gut angenommen. Seit der Anerkennung ehrenamtlicher Nachbarschaftshelfer als sogenannte „alltagsunterstützende Angebote“ Ende 2025 haben sich bereits 665 Personen registrieren lassen.
Die Ehrenamtlichen unterstützen pflegebedürftige Menschen beispielsweise beim Einkaufen, bei Arztbesuchen oder im Alltag. Pflegebedürftige mit Pflegegrad können dafür ihren monatlichen Entlastungsbetrag von 131 Euro nutzen und den Helfern eine Aufwandsentschädigung zahlen.
Um als Nachbarschaftshelfer tätig zu werden, ist eine Schulung erforderlich. Landesweit wurden bislang 47 Schulungen und 26 Informationsveranstaltungen angeboten. Aktuell sind 15 Anbieter für die Qualifizierung registriert.
Sozialstaatssekretär Dr. Johannes Wagner sieht in der großen Nachfrage ein Zeichen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Nachbarschaftshilfe stärke soziale Bindungen, beuge Einsamkeit vor und erleichtere pflegebedürftigen Menschen sowie ihren Angehörigen den Alltag.
Die Höhe der Aufwandsentschädigung wird individuell vereinbart und kann bis zu zehn Euro pro Stunde betragen. Die Kosten können von den Pflegekassen erstattet werden.
Weitere Informationen zur Registrierung und zu Schulungen finden Interessierte auf: https://masgz.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/Faltblatt_Nachbarschaftshilfe-in-der-Pflege_062026_MASGZ-Brandenburg.pdf






