Illegale Arbeit auf Baustelle in Schönefeld aufgeflogen
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Potsdam deckt Verstöße auf.
Ein Einsatz der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Potsdam sorgte am 10. März auf einer Schönefelder Baustelle für Aufregung. Bereits beim Betreten der Baustelle konnte der Zoll zehn Fluchtversuche verhindern. Von den dort angetroffenen und überprüften 56 Personen wurden neun illegal Beschäftigte mit überwiegend moldawischer und einer türkischen Staatsbürgerschaft festgestellt. Sie wurden an die Zentrale Ausländerbehörde in Schönefeld übergeben. Weitere acht Arbeitnehmer konnten keine erforderlichen Ausweisdokumente vorlegen.
Noch vor Ort leiteten die Einsatzkräfte entsprechende Ermittlungsverfahren ein und erhoben Verwarngelder. Der Einsatz erfolgte im Zuge einer bundesweiten Schwerpunktprüfung im Baugewerbe. Insgesamt kontrollierten an diesem Tag 68 Einsatzkräfte des Hauptzollamts Potsdam zusammen mit fünf weiteren Einsatzkräften unterschiedlicher Zusammenarbeitsbehörden sieben Objekte in den Landkreisen Ostprignitz-Ruppin und Oberhavel sowie der Stadt Schönefeld. Aus den Prüfungsmaßnahmen ergaben sich 91 Sachverhalte, die weitere Maßnahmen nach sich ziehen. Festgestellt wurden Beitragsvorenthaltungen, illegale Ausländerbeschäftigung, Verdacht auf Leistungsmissbrauch und sonstige Verstöße.





