Infoabend „Stark gegen Darmkrebs“
Zwei Mediziner laden am 25. März zu einer kostenfreien Infoveranstaltung anlässlich in das Achenbach-Krankenhaus ein.
Anlässlich des bundesweiten Darmkrebsmonats März bietet das Achenbach-Krankenhaus am 25. März, um 17.30 Uhr, einen kostenfreien Info-Abend unter dem Titel „Stark gegen Darmkrebs – Vorsorge, Wissen und moderne Medizin für Ihre Sicherheit“ an. Mit dem Gastroenterologen Jens Bergmann und dem Onkologen Prof. Dr. Uwe Pelzer sprechen zwei Experten über Vorsorge und Darmgesundheit sowie modernste Diagnostik und Therapie-Optionen. Im Anschluss stehen die Spezialisten für eine Fragestunde zur Verfügung.
Seit mehreren Jahren sinkt die Anzahl der Menschen, die die Diagnose Darmkrebs erhalten. Mit rund 60.000 Neuerkrankungen im Jahr gehört die Erkrankung allerdings immer noch bundesweit zu den häufigsten Krebsarten. „Vorsorge ist das A und O, denn je früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser sind die Aussichten auf Heilung“, sagt der Leitende Oberarzt und Departmentleiter Gastroenterologie Jens Bergemann von der Abteilung für Innere Medizin des Achenbach-Krankenhaus. „Bei Darmkrebs treten erste Symptome wie Blut im Stuhl, Gewichtsverlust, unklare Bauchschmerzen oder veränderter Stuhlgang häufig erst recht spät auf. Deswegen sind regelmäßige Vorsorgekoloskopien so wichtig“, erklärt der Experte.
Koloskopie bringt Klarheit und Sicherheit
Seit Anfang 2025 ist der Zugang zur Darmkrebsvorsorge in Deutschland leichter und einheitlich geregelt. Demnach erhalten Männer und Frauen ab 50 Jahren das gleiche Vorsorgeangebot und haben zweimal im Abstand von 10 Jahren einen Anspruch auf eine Vorsorge-Darmspiegelung. Dabei nehmen erfahrene Fachärzte und Endoskopie-Assistenten die Schleimhäute im Darm mit hochauflösenden Endoskopen unter die Lupe und halten während der Untersuchung Ausschau nach Auffälligkeiten wie Zellveränderungen und Polypen. Die Untersuchung dauert im Durchschnitt nur etwa 25 Minuten. Während der Koloskopie können bei Bedarf gleich Gewebeproben entnommen oder Polypen, die als die als Vorstufe von Darmkrebs gelten, entfernt werden.
Vorsorge und Darmgesundheit im Blick
In seinem Vortrag am 25. März erklärt der Gastroenterologe, wie Darmspieglungen ablaufen und welche Abtragungstechniken in Königs Wusterhausen angewendet werden. Außerdem zeigt Jens Bergemann anhand valider Studien zu Bewegung und Ess-Konsumverhalten wie sich das Risiko einer Darmkrebserkrankung verringert.
Modernste Erkenntnisse aus der Onkologie
Bei der Behandlung von Tumorerkrankungen setzt das Klinikum Dahme-Spreewald auf fachübergreifende Behandlungsstrategien und begleitet Patienten ganzheitlich von der Diagnostik über die Therapie bis zur Nachsorge. Für eine optimale, wohnortnahe Versorgung der Betroffenen auf höchstem Niveau arbeitet das Achenbach-Krankenhaus dabei seit vielen Jahren eng mit dem Tumorzentrum des Sana Klinikum Lichtenberg zusammen. Der versierte Onkologe Prof. Dr. Uwe Pelzer, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin IV: Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin, setzt in seinem Vortrag den Schwerpunkt auf die Vorstellung der fortgeschrittenen Tumorstadien. Dabei geht der Experte auch auf den Einfluss des Outcomes durch eine Verbesserung der Therapieoptionen, der Diagnostik und die Identifikation von Risikogruppen ein.
Raum für individuelle Fragen
Im Anschluss an die Vorträge stehen die Spezialisten für individuelle Fragestellungen zum Thema zur Verfügung. Die Teilnahme an der Veranstaltung, die um 17.30 Uhr im Konferenzraum II des Achenbach-Krankenhaus beginnt, ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.





