„Inklusiver Kaffeeklatsch“ bringt Unternehmen und Menschen mit Behinderung in Potsdam zusammen
Wie kann inklusive Beschäftigung gelingen? Welche Unterstützung gibt es für Unternehmen und welche beruflichen Perspektiven eröffnen sich für Menschen mit Behinderung? Antworten darauf bietet der „Inklusive Kaffeeklatsch“ am 17. September ab 14.00 Uhr in der IHK Potsdam.
Das Potsdamer Netzwerk Arbeit inklusiv bringt bei der Veranstaltung Unternehmen aus der Region und Menschen mit Behinderung zusammen, die eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt suchen. Bei Kaffee und Kuchen können beide Seiten miteinander ins Gespräch kommen, Arbeitsmöglichkeiten vorstellen und erste Kontakte knüpfen.
Beratungsstellen und Institutionen informieren zudem über Fördermöglichkeiten und Unterstützungsangebote. „Menschen mit Behinderung haben ein Recht auf gleichberechtigte Beschäftigungsmöglichkeiten im allgemeinen Arbeitsmarkt“, betont Dr. Tina Denninger, Beauftragte für Menschen mit Behinderung der Landeshauptstadt Potsdam. Ziel sei es, Unternehmen und Menschen mit Behinderung zusammenzubringen und über Wege zu inklusiver Beschäftigung zu informieren.
Auch das Thema Existenzgründung wird aufgegriffen. Für Menschen mit Behinderung könne die berufliche Selbstständigkeit eine Möglichkeit sein, die eigene Tätigkeit flexibel zu gestalten, erklärt Stefan Frerichs, Leiter der Potsdamer Wirtschaftsförderung.
Der „Inklusive Kaffeeklatsch“ soll Begegnungen ermöglichen, Barrieren abbauen und neue berufliche Perspektiven eröffnen. Die Veranstaltung findet im Rahmen der bundesweiten Aktionswochen „Menschen in Arbeit – Fachkräfte für die Region“ statt.
Programm und Anmeldung
Das geplante Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Interessierte auf der Webseite der Landeshauptstadt Potsdam unter https://www.potsdam.de/de/inklusiver-kaffeeklatsch-am-17-september-2026. Die IHK Potsdam ist barrierefrei zugänglich. Gebärdensprachdolmetschende sind vor Ort, zudem steht ein Ruheraum zur Verfügung.






