Jahnufer in Glindow komplett ausgebaut: Neuer Geh- und Radweg offiziell freigegeben
Nach rund vier Monaten Bauzeit ist der zweite Bauabschnitt des Jahnufers in Glindow erfolgreich abgeschlossen worden. Mit dem symbolischen Durchschneiden des Bandes haben der Erste Beigeordnete Christian Große, Ortsvorsteher Fred Witschel, Fachbereichsleiterin Aline Braun, Philipp Klein vom Bauunternehmen Philipp Klein STK Bau sowie Christian Kaula vom Ingenieurbüro Haßmann & Kaula den neuen Geh- und Radweg offiziell für die Öffentlichkeit freigegeben.
Der neu fertiggestellte Abschnitt verbindet den Schwarzen Weg mit dem Strandbad und schließt damit eine wichtige Lücke im Wegenetz. Auf einer Länge von rund 500 Metern entstand ein moderner Geh- und Radweg mit Asphalt- und Pflasterflächen. Im Zuge der Baumaßnahme wurden zudem eine neue Regenentwässerung installiert, ein Geländer entlang des Grabens errichtet sowie Arbeiten an den Trink- und Abwasserleitungen durchgeführt. Kleinere Restarbeiten sollen bis Ende der Woche und damit rechtzeitig vor dem Kirsch- und Ziegelfest abgeschlossen werden.
Die Investitionskosten für den zweiten Bauabschnitt belaufen sich auf rund 450.000 Euro. Zusammen mit dem bereits im Jahr 2022 fertiggestellten ersten Bauabschnitt ist das Jahnufer nun durchgehend ausgebaut. Bereits zur Bundesgartenschau 2001 war der Weg vom Strandbad bis nach Petzow asphaltiert worden. Mit dem nun erfolgten Lückenschluss wurde eine wichtige Verbindung für den Fuß- und Radverkehr geschaffen.
Besonders für Radfahrer verbessert sich die Situation deutlich: Vom Glindower Ortskern führt der Weg nun bis zur Alpenstraße, ohne dass die stark befahrene Landesstraße 90 genutzt werden muss. Die Anbindung in Richtung Glindower Alpen reicht darüber hinaus bis nach Petzow.
„Mit dem heutigen Abschluss schaffen wir einen echten Mehrwert für den Radverkehr in Glindow“, betonte der Erste Beigeordnete Christian Große bei der Freigabe. Die neue Verbindung komme sowohl den Anwohnern als auch den Besuchern des Strandbades und den zahlreichen Ausflüglern zugute, die die Glindower Alpen oder den Petzower Park mit dem Fahrrad erkunden möchten.
Auch Ortsvorsteher Fred Witschel unterstrich die Bedeutung des Projekts für die Verkehrssicherheit: „Mit fünf Minuten mehr Zeit ist es jetzt möglich, die L90 mit dem Fahrrad sicher zu umfahren.“
Nach der Fertigstellung des Jahnufers richtet sich der Blick in Glindow bereits auf das nächste große Infrastrukturvorhaben. Geplant ist der grundhafte Ausbau der Plötziner Straße. Die Ausschreibung der Bauleistungen soll noch in diesem Jahr erfolgen.






