Kammern verzeichnen positive Bilanz zum Ausbildungsstart
5.395 Ausbildungsverträge sind bis Ende August bei den Industrie- und Handelskammern Cottbus, Ostbrandenburg und Potsdam für das Ausbildungsjahr 2026/2027 registriert worden. Bei den Kammern wird das als Signal für ein stabiles Ausbildungsniveau und anhaltend hohe Ausbildungsbereitschaft bei den Unternehmen gewertet. „Das Fundament für die wirtschaftliche Entwicklung in den Regionen bleibt die duale Ausbildung. Obwohl viele Branchen vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen stehen, wird auf hohem Niveau ausgebildet. Das ist ein starkes Bekenntnis zum Standort Brandenburg und zur Verantwortung gegenüber der jungen Generation“, erklärt Ina Hänsel, Präsidentin der IHK Potsdam für die Landesarbeitsgemeinschaft der IHKs des Landes Brandenburg.
Die Kammern werben für das Zusammenspiel beruflicher und akademischer Bildung. Ina Hänsel ergänzt: „Junge Menschen brauchen nicht die Botschaft, dass nur ein bestimmter Bildungsweg der richtige ist. Die positiven Ausbildungszahlen zeigen: Die duale Ausbildung in Brandenburg ist ein Erfolgsmodell. Jetzt gilt es, diesen Erfolg in die Zukunft zu tragen. Künstliche Intelligenz und Digitalisierung sind dabei keine Bedrohung, sondern eine große Chance: Sie können Lehrkräfte entlasten, individuelles Lernen stärken und die Verbindung zwischen Betrieb und Berufsschule verbessern. Wenn wir jetzt in moderne Lernorte, digitale Infrastruktur und in die Kompetenzen unserer Lehrkräfte investieren, machen wir die duale Ausbildung noch attraktiver und Brandenburg noch stärker für die Fachkräfte von morgen.“
Die IHKs fordern außerdem leistungsfähige Berufsschulstandorte, bessere Mobilitätsangebote für Auszubildende wie etwa engere Fahrplantaktung und Ausbau des ÖPNV, weniger bürokratische Belastungen sowie eine stärkere Unterstützung der Unternehmen bei der Gewinnung und Integration von Nachwuchskräften.






