„Keimzeit“ kommt nach Hause
Wenn „Keimzeit“ spielt, ist das selten nur ein Konzert. Es ist ein Wiedersehen, ein Heimkommen, ein Abend voller Vertrautheit. Genau dieses Gefühl soll am Sonnabend, 18. Juli, auf Gut Schmerwitz ausstrahlen, wenn die Kultband dort ihr neues Heimspiel gibt.
Die Verbindung ist dabei keine rein zufällige. Juliana Zimmermann, Restaurant- und Veranstaltungsleitung vom Gut Schmerwitz, und Norbert Leisegang, Sänger von „Keimzeit“, kennen sich seit vielen Jahren. Bereits die Väter pflegten in Lütte einen freundschaftlichen Umgang, heute knüpfen die Leiterin und der Sänger die Verbindung musikalisch und persönlich weiter.
„Wir wollen hier kein einmaliges Gastspiel, sondern eine feste Heimspiel-Adresse etablieren“, sagt „Keimzeit“-Manager Dirk Tscherner. Die Argumente sprechen aus seiner Sicht für sich: reichlich Platz, genügend Parkmöglichkeiten und eine gute Lösung für jedes Wetter. Open Air ist der Plan, doch sollte das Wetter umschlagen, steht mit der Scheune eine kurzfristige Alternative bereit. Die Kulisse sei in jedem Fall perfekt.
Auch rund um die Bühne ist für ein perfektes Heimspiel gesorgt. René Kräft begleitet die „Keimzeit“-Konzerte seit Jahren mit seinem Veranstaltungsservice und Getränkehandel. Gemeinsam mit dem Gut Schmerwitz stellt er die Versorgung sicher – von Bier, Wasser, Bowle oder Longdrinks bis hin zur Bratwurst inklusive regionalen Beilagen wie beispielsweise Kartoffelsalat.
Gastgeber ist die Familie van Schoonhoven vom Biogut Schmerwitz. Ein Blick in den Hofladen zeigt, wofür das Gut steht: Bio-Produkte aus eigener Landwirtschaft, Obst und Gemüse, Fleisch, Käse und frisches Brot aus der Region. Wer hier zu Gast ist, erlebt nicht nur Musik, sondern das Gut mit all seinen Facetten – von der Landwirtschaft bis zur Gastlichkeit.
Und dann ist da „Keimzeit“ selbst: sechs Musiker, ein breites Spektrum zwischen rockig und balladesk, bekannt für präzise, leidenschaftliche Auftritte. Angefangen mit „Kling Klang“ nach Feuerland, auf einem Schiff nach „Singapur“ oder ganz aktuell mit dem „Hausmeister“ zur „Berlinale“. Mit den Songs vom neuen Album „Ach, die Menschen“ und den Klassikern aus mehr als 35 Jahren Bandgeschichte verspricht der Abend auch ein Heimspiel für Fans zu werden. Neben der Stammbesetzung mit sechs Musikern bringt „Keimzeit“ auch einen zusätzlichen Bläsersatz mit nach Schmerwitz. Trompete, Saxophon und Posaune werden dabei das Konzert mit einer ganz eigenen Tiefe und Klangfülle bereichern.
Tickets für das Heimspiel gibt es im Hofladen auf Gut Schmerwitz, in der Tourist Information Bad Belzig sowie online bei Eventim oder Ticketmaster. Letzte Karten gibt es an der Abendkasse. Beginn ist um 20 Uhr.





