Kein Anschlusstermin für Unterführung in Blankenfelde
Die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow kritisiert das Vorgehen der DBInfraGo zum Anschluss an die Karl-Marx-Straße.
Die Unterführung in der Karl-Marx-Straße bleibt vorerst weiterhin gesperrt, wie die Blankenfelde-Mahlower Gemeindeverwaltung mitteilt. Knackpunkt ist der Anschluss des Trogbauwerks an das bestehende Straßennetz auf der Ostseite. Aufgrund des erheblichen Höhenunterschiedes zwischen der aus dem Trog ankommenden Fahrbahn und dem bestehenden Straßenkörper mit all seinen darunter verlegten Versorgungsleitungen ist der Straßenanschluss deutlich aufwendiger als ursprünglich angenommen, heißt es aus dem Rathaus: „Dieser Mehraufwand für eine verkehrssichere und technisch einwandfreie Anbindung an den Verkehrsknoten soll nun entgegen der Verpflichtung der DB Infra Go auf die Gemeinde abgewälzt werden.“ Dabei war die Gemeinde der Bahn schon im November entgegengekommen und hatte sogar angeboten, die Planung und die Baumaßnahme unter angemessener finanzieller Beteiligung der DB InfraGO selbst in die Hand zu nehmen. „Diese ausgestreckte Hand wurde von der Bahn jedoch nachträglich ignoriert. Trotz mehrfacher Nachfragen und offizieller Terminsetzungen durch die Gemeinde verweigert die Bahn bis heute die Nennung eines verbindlichen Fertigstellungstermins“, so Sprecher Wolfgang Huth. Dafür findet Bürgermeister Michael Schwuchow deutliche Worte: „Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit stelle ich mir anders vor. Wir sind der DB InfraGO bereits in erheblichem Maße entgegengekommen, immer mit dem Ziel, die Fertigstellung so schnell wie möglich zu erreichen. Es geht hier nicht nur um einen technisch komplexen Sachverhalt, sondern auch um erhebliche finanzielle Mittel. Deshalb werden wir nun in den gemeindlichen Gremien über das weitere rechtliche und politische Vorgehen beraten“.
Um die Fertigstellung zu beschleunigen, lässt die Gemeinde derzeit Ver- und Entsorgungsleitungen im erweiterten Baubereich umverlegen. „Wir tun alles in unserer Macht Stehende, damit die Baumaßnahme so schnell wie möglich erfolgreich abgeschlossen werden kann“, so Schwuchow.





