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Freitag, 15. Mai 2026

Keine weiteren Newcastle-Fälle

Bestensee, Dahme-Spreewald
Hühner die aus einem Stall herauskommen
Müssen auf den Freigang noch ein wenig länger warten: Der Landkreis rechnet mit Aufhebung der Stallpflicht frühestens zu den Sommerferien. Symbolbild: Pixabay

Seit zwei Wochen wurden keine neuen Ausbrüche der Newcastle-Krankheit im Landkreis Dahme-Spreewald bekannt – die Lage bleibt jedoch weiterhin angespannt.​

Obwohl in den letzten 14 Tagen keine weiteren Ausbrüche der hochansteckenden Geflügelkrankheit Newcastle Disease festgestellt worden sind, ist die Lage weiterhin sehr angespannt und wird intensiv überwacht. „1,7 Millionen Tiere mussten getötet werden. Die Bekämpfung der Newcastle-Krankheit in den letzten Wochen hat alle Beteiligten vor erhebliche Herausforderungen gestellt“, so Stefan Wichary, Dezernent für Veterinärwesen und Verbraucherschutz. Jetzt liegt laut dem Beigeordneten der Schwerpunkt auf der Einhaltung der EU-Vorgaben und intensiven Kontrollen in den Restriktionszonen. „Nach neuen Festlegungen müssen einige Geflügelhaltungen im 1-Kilometer-Umkreis um die Ausbruchsgeschehen intensiver und zum Teil mehrfach überprüft werden. Wir wissen, dass dies belastend ist, und bedanken uns herzlich für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe.“ Wenn die Überprüfungen keine weiteren Fälle zutage fördern, könnten die Kontrollen und Reinigungsmaßnahmen in fünf Wochen abgeschlossen sein. „Danach beginnt eine 30-tägige Frist, nach deren Ablauf eine Aufhebung der Restriktionen rechtlich möglich ist. Das bedeutet für die Geflügelhalter im Landkreis, dass Maßnahmen wie beispielsweise die Aufstallungspflicht über das gesamte zweite Quartal andauern werden und frühestens zu Sommerferien aufgelöst werden können“, erklärt Wichary.​

Straße „Unter den Eichen“ in Bestensee bleibt gesperrt

Bestehende Sperrmaßnahmen – einschließlich Straßensperrungen wie die Straße „Unter den Eichen“ in Bestensee – sind unbedingt einzuhalten. Dies gilt für alle Verkehrsteilnehmer, einschließlich Autofahrer, Radfahrer, Fußgänger und Reiter. „Wie das Virus in unseren Landkreis gelangt ist, lässt sich weiterhin nicht sagen. Es ist aber mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass es aus den Nachbarländern Polen oder Tschechien eingeschleppt wurde“, sagt Stefan Wichary.

Mithilfe dringend benötigt

Tierhalter sind aufgerufen, ihre Tiere zu beobachten und bei Auftreten von Symptomen sofort das Veterinäramt zu informieren.

Telefon: 03546 20-1613
E-Mail: veterinaeramt@dahme-spreewald.de

Eine aktuelle Karte der Restriktionszonen gibt es auf
bit.ly/newcastle-lds

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