Klinikum Ernst von Bergmann: Weniger Klicks, mehr Zeit für Patienten
Das Klinikum Ernst von Bergmann setzt in seiner Zentralen Notaufnahme auf eine neue digitale Softwarelösung. Das moderne IT-System wurde gemeinsam mit dem Technologieunternehmen Trialbase entwickelt und soll die medizinischen Abläufe effizienter gestalten sowie das Personal im Arbeitsalltag entlasten.
In der Notaufnahme zählt oft jede Minute. Genau hier setzt die neue Software an: Sie orientiert sich konsequent an den medizinischen und pflegerischen Behandlungsprozessen und begleitet Ärztinnen, Ärzte sowie Pflegekräfte digital von der Aufnahme bis zur weiteren Versorgung der Patienten. Wichtige Informationen stehen dadurch schneller und übersichtlicher zur Verfügung.
„Unser Ziel war es, ein System zu entwickeln, das den Arbeitsalltag in der Notaufnahme wirklich erleichtert“, erklärt Prof. Dr. Michael Oppert, Chefarzt des Zentrums für Notfall- und Intensivmedizin am Klinikum Ernst von Bergmann. Die Software reduziere den Dokumentationsaufwand, schaffe mehr Übersicht und ermögliche den Teams, sich stärker auf die Behandlung der Patientinnen und Patienten zu konzentrieren.
Besonders hervorheben die Verantwortlichen die intuitive Bedienung des Systems. Viele medizinische Daten werden automatisch übernommen oder intelligent miteinander verknüpft. Dadurch sinkt die Zahl notwendiger Eingaben und Klicks deutlich. Gleichzeitig verbessert die Software die Übersicht über Befunde, Untersuchungen und Therapien.
Auch für die Zukunft sieht sich das Klinikum gut aufgestellt: Die neue Softwarearchitektur soll künftig die Integration von Anwendungen mit künstlicher Intelligenz ermöglichen. Damit könnten medizinische Entscheidungen und organisatorische Abläufe weiter unterstützt werden. Die Einführung der Software erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen dem Klinikum Ernst von Bergmann und Trialbase. Nach einer achtwöchigen Implementierungsphase läuft das System inzwischen erfolgreich im Alltag der Zentralen Notaufnahme.
Mit dem neuen IT-System setzt das Klinikum nach eigenen Angaben ein weiteres Zeichen für moderne, digitale und patientenorientierte Medizin. Gleichzeitig zeigt das Projekt, wie technologische Innovationen den Klinikalltag erleichtern und die Versorgung von Patienten verbessern können.





