Leidenschaft für große Fahrzeuge: Zehn Nachwuchskräfte starten bei regiobus Potsdam Mittelmark
Der erste Tag markiert einen neuen Lebensabschnitt: Zehn junge Menschen haben ihre Ausbildung bei regiobus Potsdam Mittelmark begonnen. Sie wollen Berufskraftfahrer oder Kfz-Mechatroniker für Nutzfahrzeuge werden – und sie alle verbindet die Begeisterung für große Fahrzeuge.
Für einige begann die Leidenschaft schon lange vor dem ersten Ausbildungstag. Manche fuhren bereits als Kinder mit den aufwendig gestalteten regiobus-Bussen zur Schule, andere sammelten erste Erfahrungen am Computer in Bussimulatoren. Jetzt wird aus dem virtuellen Erlebnis Realität.
Begleitet werden die neuen Auszubildenden von Michael Wildemann, dem Leiter der Berufsausbildung bei regiobus. Er organisiert und koordiniert die Ausbildung, motiviert die Jugendlichen und hat auch bei Problemen stets ein offenes Ohr für „seine“ Azubis. In seiner langjährigen Tätigkeit hat er bereits viele Erfahrungen gesammelt.
„Wenn ich mir etwas wünschen könnte, wäre es, dass alle Spaß bei der Ausbildung haben und doch den Ernst sehen, wie viel Verantwortung mit den Berufen einhergeht“, sagt Wildemann. Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit bewiesen die Nachwuchskräfte bereits am ersten Tag – Eigenschaften, die im öffentlichen Personennahverkehr unverzichtbar sind.
Vom Busfieber gepackt
Dass die Begeisterung für Busse groß ist, zeigt sich bei den neuen Auszubildenden ganz unterschiedlich. Alexander Schultz aus Brandenburg an der Havel wollte ursprünglich Lokführer werden. Inzwischen hat er seine Leidenschaft für Busse entdeckt. „Busfahren ist extrem toll“, findet er. In seiner Freizeit spielt er bereits den „Bus Simulator 18“. Besonders freut er sich darauf, künftig über Land unterwegs zu sein: „Stadtverkehr ist nicht so mein Ding.“
Für Julius Anton Riedel aus Wiesenburg stand die Berufswahl nach einem Praktikum in der regiobus-Werkstatt fest. Die großen Maschinen und Werkzeuge faszinierten ihn so sehr, dass er sich für eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker für Nutzfahrzeuge entschied. Sein Ausbildungsbetrieb sollte dabei unbedingt regiobus sein.
Auch Elias-Joél Pillasch weiß schon lange, wohin sein beruflicher Weg führen soll. Vor vier Jahren fuhr er gemeinsam mit seinem Onkel im Bus – und war sofort begeistert: „Das will ich auch!“ Nun startet der 16-Jährige in seinen Traumberuf. Besonders freut er sich auf den Einsatz in Stahnsdorf, wo die 21 Meter langen CapaCity-Busse unterwegs sind. Bei zwei regiobus-Kennenlerntagen durfte der Teltower bereits selbst das Lenkrad eines Fahrschulbusses in die Hand nehmen. „Das fand ich klasse“, schwärmt er noch heute.
Auch Willy Jendrny aus Potsdam hatte seine berufliche Richtung bereits gefunden. Er wollte schon länger im Kfz-Bereich arbeiten. Bei Probearbeiten in der Beelitzer regiobus-Werkstatt konnte er praktische Erfahrungen sammeln – und war anschließend überzeugt: „Da bin ich doch gleich geblieben.“ Seine Erklärung für die Begeisterung ist einfach: „Busse sind einfach mal was anderes.“
Nachwuchs für wichtige Zukunftsbranche
Für regiobus sind die zehn neuen Auszubildenden ein wichtiger Baustein für die Zukunft. „Wir sind froh und stolz, wieder so vielen jungen Menschen in unserem Unternehmen eine Ausbildung und gern auch eine berufliche Zukunft bieten zu können“, erklärt Geschäftsführer Martin Grießner.
Der öffentliche Personennahverkehr leiste einen wichtigen Beitrag zu einer klimaschonenden Mobilität im Landkreis Potsdam-Mittelmark, so Grießner. Zugleich werde die Branche durch Elektromobilität und die fortschreitende Digitalisierung auch in den kommenden Jahrzehnten ein spannendes Berufsfeld bleiben.
Sein Wunsch an die neuen Auszubildenden ist deshalb klar: „Ein herzliches Willkommen an die Jugend, die zukünftige Entwicklung des Unternehmens mitzugestalten.“
Nun beginnt für die zehn Jugendlichen eine abwechslungsreiche Zeit. Auf die ersten Schritte werden viele neue Erfahrungen, Herausforderungen und sicher auch manche Höhen und Tiefen folgen. Ob am Lenkrad oder in der Werkstatt – bis jeder seinen Platz gefunden hat, ist es noch ein Stück Weg. Die Unterstützung des Unternehmens ist ihnen dabei sicher, wenn sie ihr Ziel im Blick behalten.






