Minister Robert Crumbach ruft zum Schulstart zu mehr Aufmerksamkeit im Straßenverkehr auf
Mit dem Ende der Sommerferien beginnt ab Montag, 24. August, in Brandenburg wieder der Schulalltag. Damit sind auch wieder deutlich mehr Kinder zu Fuß, mit dem Fahrrad oder im Bus unterwegs. Verkehrsminister Robert Crumbach ruft deshalb alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu besonderer Aufmerksamkeit und gegenseitiger Rücksichtnahme auf.
„Mit dem Schulstart sind wieder deutlich mehr Kinder auf unseren Straßen unterwegs. Kinder schätzen Geschwindigkeiten und Entfernungen noch schwerer ein und reagieren manchmal unvorhersehbar. Deshalb sind jetzt alle gefragt. Autofahrerinnen und Autofahrer sollten vorausschauend fahren und mit unerwartetem Verhalten von Kindern rechnen. Aber auch Radfahrerinnen und Radfahrer müssen aufmerksam und rücksichtsvoll bleiben. Nur gemeinsam schaffen wir einen sicheren Schulstart für alle.“
Zum Schulstart werden im Rahmen der Landeskampagne „Lieber sicher. Lieber leben.“ erneut Banner an Schulen und Kitas verschickt. Die Motive tragen die Botschaften „Lieber Vorsicht. Lieber leben.“ und „Lieber Rücksicht. Lieber leben.“ Die Aktion erfreut sich großer Nachfrage. Im vergangenen Jahr wurden rund 600 Banner vor allem von Schulen, aber auch von Kommunen bestellt und an Straßen angebracht. Für den diesjährigen Schulbeginn wurden die bisherigen Motive sowie neue Banner erneut produziert.
Verkehrssicherheitsarbeit für Kinder
Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) setzt bei der Verkehrssicherheitsarbeit einen besonderen Schwerpunkt auf Kinder und Jugendliche. Gemeinsam mit der Landesverkehrswacht, örtlichen Verkehrswachten, dem Brandenburgischen Netzwerk für Verkehrssicherheit und der Polizei werden verschiedene Maßnahmen umgesetzt.
Dazu gehören unter anderem die Schul- und Spielwegesicherung, die Fahrradausbildung an Grundschulen sowie Wettbewerbe wie „Bester Radfahrer“ und „Bester Schülerlotse“. Auch das ZeBra-Theater vermittelt Kindern spielerisch wichtige Regeln für den Straßenverkehr. Im vergangenen Jahr gastierte es 36-mal an 24 Brandenburger Grundschulen.
Jeder Unfall ist einer zu viel
Seit Anfang der 1990er-Jahre ist die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten in Brandenburg um mehr als 80 Prozent zurückgegangen. Dennoch bleibt das Ziel klar: Jeder Schwerverletzte und jeder Verkehrstote ist einer zu viel.
Mit dem Verkehrssicherheitsprogramm 2034 will das Land seine Verkehrssicherheitsarbeit weiter stärken.
Gerade zum Schulstart gilt deshalb: Tempo runter, Augen auf und Rücksicht nehmen.
Weitere Informationen zur Kampagne „Lieber sicher. Lieber leben.“ gibt es auf www.liebersicher.de.






