Ministerpräsident Woidke dankte 13 Persönlichkeiten für besonderen Einsatz: Sie haben angepackt, statt abzuwarten
Ministerpräsident Dietmar Woidke hat vergangene Woche 13 Bürgerinnen und Bürger mit dem Verdienstorden des Landes Brandenburg ausgezeichnet. In der Potsdamer Staatskanzlei würdigte er die Geehrten für ihren außerordentlichen Einsatz für das Land Brandenburg und seine Menschen.
Dank für Einsatz, Haltung und Verantwortung
„Ihr Engagement ist Vorbild für alle, die etwas bewegen wollen. Sie warten nicht, dass etwas von allein besser wird – Sie gehen hin, legen los und packen an. Für diesen großartigen, langjährigen Einsatz gilt den Ordensträgerinnen und -trägern ein riesengroßer, herzlicher Dank! Sie leisten Herausragendes“, so der Ministerpräsident. Der Verdienstorden des Landes Brandenburg ist die höchste Anerkennung, die das Land Brandenburg für außerordentliche Verdienste um das Land und seine Bevölkerung aussprechen kann. Der Orden wird durch den Ministerpräsidenten verliehen und traditionell im Juni jeden Jahres anlässlich des Verfassungstages des Landes Brandenburg am 14. Juni gewürdigt. Ausgezeichnet wurden: Richard Fagot, Barbara Roswitha Franke, Anne-Marie Henseke, Elisabeth Herzog-von-der-Heide, Günther Jauch, Norbert Kaul, Dr. Daniela Gerd tom Markotten, Johannes Clemens Mommert, Prof. h.c. Dr. Jörg-Thomas Mörsel, Wolfgang Mundil, Ines Mülhens-Hackbarth, Elżbieta Anna Polak und Herta thor Straten.
Vom Umbruch zur Wachstumskern-Stadt
In der Laudatio zu Elisabeth Herzog-von-der-Heide aus Luckenwalde heißt es: Sie ist Stadtgestalterin seit der Wiedervereinigung. Sie kam nach dem Mauerfall von Westfalen nach Luckenwalde. Sie war Dezernentin, Beigeordnete und 24 Jahre Bürgermeisterin. Sie hat die Stadt durch die schwierigen Jahre des Umbruchs geführt und sich dem demographischen Wandel entgegengestellt. Elisabeth Herzog-von-der-Heide ist es gelungen, Luckenwalde als Kreisstadt und regionalen Wachstumskern zu etablieren und zukunftsfest aufzustellen. Darüber hinaus besetzte sie wichtige Ehrenämter.
Dietmar Woidke würdigte sie als Persönlichkeit, die in ihrer Wahlheimat viel bewegt habe. „Nah an den Menschen, offen für ihre Anliegen und stets mit dem Blick auf das Gemeinwohl war sie nicht einfach nur Bürgermeisterin, sondern eine verlässliche Stimme für ihre Stadt.“ Mit ihrer ruhigen, besonnenen und zugleich humorvollen Art habe sie sich in Luckenwalde und über die Stadtgrenzen hinaus Respekt erworben.





