Ministerpräsident Woidke verlieh Verdienstorden des Landes Brandenburg an 13 Personen
Mit dem Verdienstorden des Landes Brandenburg hat Ministerpräsident Dietmar Woidke 13 Frauen und Männer für ihren herausragenden Einsatz für das Gemeinwohl ausgezeichnet. Die feierliche Verleihung fand in der Potsdamer Staatskanzlei statt.
In seiner Ansprache würdigte Woidke das langjährige Engagement der Geehrten und bezeichnete sie als „Vorbilder für andere“. Sie zeigten mit Leidenschaft, Herzblut und Tatkraft, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt gelebt werde. „Sie warten nicht, dass etwas von allein besser wird – Sie gehen hin, legen los und packen an“, betonte der Ministerpräsident. Für ihren außergewöhnlichen Einsatz sprach er den Ordensträgerinnen und Ordensträgern seinen herzlichen Dank aus.
Der Verdienstorden des Landes Brandenburg ist die höchste Auszeichnung, die das Land für besondere Verdienste um Brandenburg und seine Bürger verleiht.
Traditionell wird der Verdienstorden des Landes Brandenburg jährlich rund um den Verfassungstag am 14. Juni vorgenommen. Zu den diesjährigen Ordensträgern gehören Richard Fagot, Barbara Roswitha Franke, Elisabeth Herzog-von-der-Heide, Norbert Kaul, Dr. Daniela Gerd tom Markotten, Johannes Clemens Mommert, Prof. h.c. Dr. Jörg-Thomas Mörsel, Wolfgang Mundil, Elżbieta Anna Polak sowie Herta thor Straten sowie aus Potsdam Günther Jauch und Anne-Marie Henseke und auch Ines Mülhens-Hackbarth aus Bergholz-Rehbrücke.
Hintergrund der Ehrungen
Anne-Marie Henseke aus Potsdam ist seit dem Jahr 1977 Mitglied der Volkssolidarität. Über Jahrzehnte hat sie zahlreiche neue Mitstreiter gewonnen und damit zur Stärkung und Weiterentwicklung des Verbandes beigetragen. Sie sammelt Spenden, besucht Mitglieder in deren Wohnungen, Pflegeeinrichtungen oder auch Krankenhäusern, überbringt Glückwünsche zu Geburtstagen, organisiert Reisen, Ausflüge und gesellige Zusammenkünfte. Darüber hinaus hat sie eine Chronik über die Entwicklung und die Aktivitäten der Volkssolidarität in ihrer Region erarbeitet. Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke: „Anne-Marie Henseke leitet mit Herzlichkeit, Einfühlungsvermögen und organisatorischem Geschick verschiedene Gruppen der Volkssolidarität. Sie verbindet die Menschen mit ihrer Lebensfreude, gibt ihnen Kraft und Zuversicht – und das mit weit über 80 Jahren. Ihr jahrzehntelanges Engagement steht beispielhaft für gelebte Solidarität und Verbundenheit mit dem Ehrenamt.“
Günther Jauchs Herz schlägt für Potsdam: Seit mehr als 25 Jahren unterstützt der TV-Moderator mit finanziellen Spenden Sanierungs- und Restaurierungsprojekte in den Schloss- und Gartenanlagen in der Landeshauptstadt. Vom Marmorpalais Neuer Garten über den Weinberg, die Friedenskirche und die Neptungrotte in Sanssouci oder die Löwenfontäne Glienicke – ohne Günther Jauchs Engagement wären diese Projekte kaum realisierbar gewesen. Ministerpräsident Woidke: „Mit seiner unverwechselbaren Art und seiner Liebe für die Stadt Potsdam hat Günther Jauch viel für Brandenburg bewegt. Sein langjähriges Engagement für Kultur und Denkmalschutz ist ein großer Gewinn für uns und die nachfolgenden Generationen. Dabei will er nie im Vordergrund stehen, sondern da anpacken und unterstützen, wo Hilfe dringend nötig ist.“
Ines Mülhens-Hackbarth aus Bergholz-Rehbrücke ist seit 15 Jahren – so lange wie niemand vor ihr – wichtiges Sprachrohr für Eltern, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schülern. Die Vorsitzende des Landesschulbeirates wirkt gemeinsam mit dem Gremium bei Entscheidungen über die Grundsätze der Rahmenlehrpläne, der Genehmigung von Lernmitteln, der Schulentwicklungsplanung oder beim Schulbau mit. Neben ihrem ehrenamtlichen Engagement gibt sie als Schulleiterin der Grundschule Fichtenwalde auch Nachhilfeunterricht. Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke: „Ines Mülhens-Hackbarth moderiert fair und humorvoll selbst schwierige Sachlagen, sie vertritt überzeugend die Standpunkte der Landesgremien gegenüber dem Ministerium und investiert dafür viel Freizeit. Denn die Sitzungen des Landesschulbeirates finden immer an Samstagen statt. Es ist wichtig, dass Eltern, Lehrer und Schüler eine Stimme haben. Ines Mülhens-Hackbarth gibt sie Ihnen.“





