Mysteriöser Fall in Teltow: Regenwasser plötzlich auf der Flucht
Kupfer, Fahrräder oder Werkzeuge gehören zu den üblichen Zielen von Dieben. In der Teltower Altstadt standen nun offenbar Fallrohre ganz oben auf der Wunschliste.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurden die Regenwasserrohre nicht etwa fachgerecht demontiert, sondern mit einer eher rustikalen Methode von der Fassade gerissen. Der überraschte Hausbesitzer bemerkte am Dienstagmorgen, dass seine Immobilie plötzlich deutlich weniger „gut verrohrt“ war, und informierte die Polizei.
Der entstandene Schaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro. Die Täter hingegen sind bislang so spurlos verschwunden wie das Regenwasser nach einem Sommerguss. Ob die Rohre als Dekoration, Kunstprojekt oder für eine besonders ambitionierte Regenrinnen-Sammlung gedacht waren, ist derzeit nicht bekannt.
Die Polizei sicherte Spuren und dokumentierte den Tatort. Die Kriminalpolizei ermittelt nun in dem kuriosen Fall. Hinweise auf die Rohr-Entführer gibt es bislang nicht.
Wer in den kommenden Tagen Personen beobachtet, die verdächtig viele Fallrohre spazieren tragen oder plötzlich ein starkes Interesse an Dachentwässerungssystemen entwickeln, wird gebeten, dies den Ermittlern mitzuteilen.






