Nach monatelanger Vakanz: Brandenburg hat wieder einen Landesbehindertenbeauftragte
Brandenburg hat wieder einen Landesbehindertenbeauftragten: Das Kabinett ernannte Norman Asmus zum Beauftragten der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Der 52-Jährige übernimmt das Amt zusätzlich zu seiner bisherigen Funktion als Landesseniorenbeauftragter. Der Posten war seit Mitte vergangenen Jahres vakant.
Asmus bringt viel Erfahrung mit: Seit 1996 arbeitet der Diplom-Verwaltungswirt im Gesundheits- und Sozialministerium und kennt die Sozialpolitik des Landes seit Jahrzehnten. 2020 wurde er zum ersten Landesseniorenbeauftragten Brandenburgs ernannt.
Sozialminister René Wilke setzt mit der Doppelrolle bewusst auf gemeinsame Lösungen. Viele Themen würden sowohl ältere Menschen als auch Menschen mit Behinderungen betreffen. Asmus könne deshalb die Interessen beider Gruppen bündeln und ihnen mehr Gewicht verleihen.
Der neue Beauftragte will sich vor allem für Teilhabe, Chancengleichheit und gleichwertige Lebensbedingungen einsetzen. Dabei sollen bereits erreichte Fortschritte geschützt und die individuellen Rechte von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden.
In seinem neuen Amt arbeitet Asmus weisungsfrei und ressortübergreifend. Er wird unter anderem bei Gesetzen und wichtigen Vorhaben beteiligt, die Menschen mit Behinderungen betreffen. Sein Ziel: Gleichberechtigung soll in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens selbstverständlich werden.






