Nächster Halt: Richtfest
In der vergangenen Woche wurde der Grundstein für das Feuerwehrgerätehaus in Wernsdorf gelegt. Wenn alles nach Plan läuft, kann im Sommer bereits Richtfest gefeiert werden.
Nach dem ersten Spatenstich im vergangenen September konnte am Donnerstag, 9. April, der Grundstein für das neue Feuerwehrgerätehaus an der Niederlehmer Chaussee gelegt werden. Bürgermeisterin Michaela Wiezorek, Stadtwehrführer Lars Hengelhaupt, Ortswehrführer Marcel Schust und Ortsvorsteher Volker Born versenkten gemeinsam die Edelstahlkapsel in der vorbereiten Nische des Fundaments. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr Wernsdorf, der anderen Ortswehren der Stadt Königs Wusterhausen und einige Wernsdorfer sowie Abgesandte von Feuerwehren aus dem Nachbarlandkreis verfolgten den feierlichen Moment.
Zuvor hat die Bürgermeisterin gemeinsam mit Ortswehrführer Marcel Schust, dem Ortsvorsteher von Wernsdorf, unterstützt durch Sachbearbeiter Thomas Hirthe aus dem Sachgebiet Hochbau, die Zeitkapsel gefüllt. Eine Tageszeitung, Bauunterlagen des Gebäudes, einige Münzen und Fotos der Freiwilligen Feuerwehr Wernsdorf fanden zusammengerollt Platz in der runden Edelstahlröhre. Highlight war ein Gruppenfoto mit allen Menschen, die am Tag der Grundsteinlegung auf der Baustelle zusammengekommen waren.
In den nächsten Monaten entsteht an der Niederlehmer Chaussee der Rohbau. Die Form des Gebäudes mit Stellplätzen für die Feuerwehrfahrzeuge, einem Schulungsraum, Sanitäranlagen und entsprechenden Parkplätzen wird dann deutlich zwischen den Kiefern erkennbar werden. Der Baufortschritt kann über vier Baustellenkameras verfolgt werden, die über die städtische Internetseite unter bit.ly/FFWBauWernsdorf erreichbar sind. Wenn alles planmäßig verläuft, soll noch in diesem Sommer Richtfest gefeiert werden. Für das Jahr 2027 ist die Einweihung geplant. Insgesamt investiert die Stadt Königs Wusterhausen in das neue Gerätehaus 6,655 Millionen Euro, 800.000 Euro Förderung kommt vom Land Brandenburg.





