Neue Galerie in Wünsdorf: Oma, Opa und das Böse an sich
Noch bis 11. Oktober 2026 läuft in der Galerie des Landkreises Teltow-Fläming die Ausstellung, die unter anderem die Verantwortung des Einzelnen und Familiengeschichte thematisiert.
Mit der Finissage am 11. Oktober um 13 Uhr endet die Ausstellung: „Oma, Opa und das Böse an sich“ in der Neuen Galerie des Landkreises in Wünsdorf, Gutenbergstraße 1. Sie besteht aus Arbeiten von Linda Blüml, Steffen Blunk, Detlef David, David Dibiah, Andreas Helle, Halina Hildebrand, Stephanie Hüllmann, Kaj Osteroth, Thomas Wernicke und Ila Wingen, die sich mit Familiengeschichte, Erinnerung und der Verantwortung des Einzelnen auseinandersetzen.
Bis zur Finissage können sich Besucher donnerstags bis sonntags sowie feiertags von 13 Uhr bis 17 Uhr mit den künstlerischen Positionen und den darin aufgeworfenen Fragen der Ausstellung beschäftigen. Was bedeutet es, sich mit der eigenen Familiengeschichte und den Verstrickungen früherer Generationen auseinanderzusetzen? Welche Verantwortung erwächst daraus für das eigene Handeln in der Gegenwart? Und wie prägen historische Erfahrungen unseren Blick auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen? Mit diesen Fragen verbindet die Ausstellung persönliche Geschichten mit politischen und gesellschaftlichen Themen.
Die zehn Künstler nähern sich dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und mit vielfältigen künstlerischen Mitteln. Ihre Arbeiten beschäftigen sich unter anderem mit Schuld und Verantwortung, Täterschaft und Opfererfahrungen, Erinnerung und Verdrängung. Dabei geht es auch um die Frage, wie Kunst vertraute Sichtweisen hinterfragen und neue Perspektiven auf die Vergangenheit und Gegenwart eröffnen kann. Die Ausstellung wurde von Steffen Blunk kuratiert, der sich seit mehreren Jahren in seiner Kunst mit der Geschichte seiner Großeltern während des Nationalsozialismus beschäftigt.






