Neuer Bebauungsplan fürs Dosenwerk von Red Bull in Baruth/Mark
Die Stadtverordneten von Baruth/Mark haben mit ihrer Entscheidung am 17. September 2026 den Weg für die geplante Dosenfabrik des Getränkeherstellers Red Bull im Gewerbegebiet freigemacht. Eigentlich sollte schon Anfang des Jahres mit den bauvorbereitenden Rodungen begonnen werden. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hatte den zugrunde liegenden Bebauungsplan aber aus formellen Gründen gekippt. Daher war der neue B-Plan „Erweiterung Bernhardsmüh Brandenburger Urstromquelle“ auf den Weg gebracht worden, der nun die Grundlage für den Bau der Dosenfabrik bildet.
Damit könnte die Produktion der Dosen für den Energydrink, die bislang leer angeliefert werden müssen, mit rund einem Jahr Verspätung in Baruth beginnen. In einem ersten Schritt sollen dafür 17 Hektar Wald gerodet werden. Die bündnisgrüne Bundestagsabgeordnete Dr. Andrea Lübcke fordert daher ein Moratorium für die geplante Rodung, bis der Bebauungsplan rechtswirksam in Kraft getreten ist und sämtliche für die Waldumwandlung erforderlichen Genehmigungen vorliegen.






