Newcastle-Krankheit breitet sich weiter im Landkreis Dahme-Spreewald aus
Da der Geflügelbestand in Bestensee weiterhin betroffen ist, wurde die Restriktionszone erweitert.
Nachdem bereits Ausbrüche der hochansteckenden Geflügelkrankheit in Bestensee und Zeesen gemeldet wurden, ist das Newcastle-Disease-Virus (NDV) nun auch in einem anderen Betriebsteil der gewerblichen Legehennenhaltung in Bestensee nachgewiesen worden. Das Veterinäramt des Landkreises Dahme-Spreewald hat die tierschutzgerechte Tötung von circa 49.500 Tieren im betroffenen Ausbruchsbestand angeordnet. Das neue Ausbruchsgeschehen wird auch in die laufenden epidemiologischen Ermittlungen einbezogen. „Wir mussten die Restriktionszonen im Landkreis Dahme-Spreewald noch einmal erweitern. Auch der Fall aus dem Nachbarlandkreis Oder-Spree trifft uns. Es gilt daher ab sofort eine neue Tierseuchenallgemeinverfügung“, informiert Stefan Wichary, Beigeordneter und Dezernent für Veterinärwesen und Verbraucherschutz.
Die Sperrzonen sind nun die Gemeinde Bestensee mit dem Ortsteil Pätz, Stadt Mittenwalde mit den Ortsteilen Gallun, Motzen sowie Schenkendorf, die Stadt Königs Wusterhausen mit den Ortsteilen Deutsch Wusterhausen, Zeesen und Senzig, die Gemeinde Heidesee mit dem Ortsteil Gräbendorf sowie das Amt Schenkenländchen mit dem Ortsteil Groß Köris.
Die erweiterte Überwachungszone umfasst im Norden nun auch Berlin-Schmöckwitz, im Süden den Bereich Teupitz und Schwerin sowie im Westen mit Zossen und Rangsdorf auch Teile des Landkreises Teltow Fläming sowie im Osten Spreenhagen im Landkreis Oder-Spree. In den Sperr- und Überwachungszone gilt die strikte Stallpflicht sowie ein Verbringungsverbot von gehaltenen Vögeln, Fleisch, Eiern und Bruteiern. Die Durchführung von Geflügelmessen, -märkten, Tierschauen ist untersagt. Tierhalter sind aufgerufen, ihre Tiere zu beobachten und bei Auftreten von Symptomen sofort das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Landkreises Dahme-Spreewald zu informieren.





