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Dienstag, 14. April 2026

Newcastle-Krankheit: Zonen in Teltow-Fläming wurden ausgeweitet

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Das Bild zeigt eine Karte der betroffenen Schutzzone sowie der Überwachungszone rund um Zeesen und Bestensee. Die Zonen ragen in den Landkreis teltow-Fläming hinein
Die Schutzzone und die Überwachungszone wurden wegen erneuter Fälle der Newcastle-Krankheit im Nachbarlandkreis Dahme-Spreewald angepasst. Quelle: Landkreise TF/DS

Erneute Fälle der Newcastle-Krankheit in Dahme-Spreewald mit zehntausenden Tieren haben Teltow-Flämings Kreisverwaltung gezwungen, die Vorgaben für Tierhalter anzupassen.

Der Landkreis Teltow-Fläming hat seine Sicherheitsvorkehrungen gegen die atypische Vogelpest, die auch als Newcastle-Krankheit bekannt ist, angepasst. Hintergrund sind weitere Fälle und die damit verbundene Ausbreitung im Nachbarlandkreis Dahme-Spreewald. Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass es sich um ein sehr dynamisches Geschehen handelt, sodass sich die Restriktionszonen jederzeit vergrößern könnten. ​

Der Motzener See liegt jetzt fast vollständig in der Schutzzone. Deshalb musste das Restriktionsgebiet auch in Teltow-Fläming angepasst werden. Dort gibt es jetzt eine Schutz- und Überwachungszone, für die einheitliche Tierseuchenbekämpfungsmaßnahmen gelten. Dazu gehören unter anderem ein Aufstallungsgebot und ein Verbringungsverbot, die Eigenüberwachung, die Schadnagerbekämpfung, Hygiene- und Biosicherheitsmaßnahmen und eine Aufzeichnungspflicht. Wer in der Schutzzone Geflügel hält, wird kurzfristig von Beschäftigten des Veterinäramtes aufgesucht werden. Sie führen eine klinische Untersuchung des Geflügels durch und nehmen Proben für Untersuchungen.

Das Virus der Newcastle-Krankheit ist weltweit verbreitet. Fast alle Vogelarten können infiziert werden. Die Schwere der Erkrankung ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Beim Haushuhn kann sie von sehr milden Verläufen bis zum plötzlichen Tod mit 100-prozentiger Mortalität der Herde variieren. Hinweise auf eine Infektion sind unter anderem eine erhöhte Sterblichkeit mit zuvor aufgetretener Störung des Allgemeinbefindens, Legeleistungsabfall, Ödeme an Kopf und Kehllappen, respiratorische Störungen, Durchfall und nervöse Störungen. Bei Menschen kann es bei sehr engem Kontakt mit erkrankten Tieren zu Bindehautentzündungen kommen. Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt Teltow-Fläming kann per E-Mail an veterinaeramt@teltow-flaeming.de sowie unter 03371 6082225 erreicht werden.

Aktuelle Informationen gibt es auf bit.ly/newcastletf.

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