Planung für neuen Regionalbahnhof in Blankenfelde-Mahlow startet
Die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow finanziert mit 250.000 Euro die Ermittlung von Varianten für einen neuen Regionalbahnhof am Berliner Außenring.
Die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow und die Deutsche Bahn (DB InfraGO) haben den Weg für den neuen Regionalbahnhof am Berliner Außenring frei gemacht. Mit der Anfang Mai unterzeichneten Vereinbarung kann die Gemeinde die Planung der Grundlagenermittlung und die Vorentwurfsplanung für die neuen Bahnsteiganlagen weiter vorantreiben. Grundlage ist eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2021, die den Standort zwischen dem Berliner Damm und der Dresdner Bahn als ideal identifiziert hat. Geplant sind zunächst zwei Außenbahnsteige, die den direkten Zugang zur Linie RB 32 (Ludwigsfelde – BER – Oranienburg) und in einem weiteren Schritt auch potenziell zur Linie RB 22 (Potsdam – BER – Königs Wusterhausen) ermöglichen. Ob die S-Bahn-Linie 2 auf der Nord-Süd-Achse und damit ein echter Turmbahnhof entsteht, hängt vom zukünftigen Betriebskonzept der S-Bahn-Linie ab. Die entsprechenden Flächen und Zugänge dafür werden freigehalten. Bürgermeister Michael Schwuchow zeigte sich erleichtert über den Planungsstart: „Es war ein langer und steiniger Weg bis zum Planungsstart, aber was lange währt, wird endlich gut. Mit dem neuen Regionalbahnhof bringen wir die Verkehrswende in unserer Gemeinde entscheidend voran. Es ist ein klares Signal: Wir bewegen was in Blankenfelde-Mahlow und investieren konsequent in eine moderne und nachhaltige Infrastruktur.“
Um den jetzigen Projektstand zu erreichen, fanden in den letzten Jahren intensive Abstimmungen zwischen der Gemeinde, der DB und dem Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg (MIL) statt. Der neue Haltepunkt wurde im Landesnahverkehrsplan Brandenburg festgeschrieben. Die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow finanziert die jetzt zu vergebenden Planungsleistungen mit 250.000 Euro. Damit können die Grundlagenermittlung und die Vorentwurfsplanung für die Bahnsteiganlagen beauftragt werden. Bis Anfang 2027 sollen die Vorzugsvariante feststehen und die Kosten konkretisiert werden. Die spätere Realisierung ist noch zu klären und soll über Förderprogramme von Bund und Land finanziert werden. Weitere Informationen gibt es auf www.blankenfelde-mahlow.de/verkehrsplanung.





