Polizeieinsatz an der Havel: Vermisster Mann aus Wasser gerettet
Polizei und Rettungskräfte haben am Mittwochnachmittag nach einem Mann gesucht, der sich mit suizidalen Gedanken in die Havel begeben hatte. Der Mann konnte gefunden und in eine Fachklinik gebracht werden.
Am Mittwoch, 12. August, meldete sich gegen 15.13 Uhr ein Zeuge bei der Polizei. Er berichtete, dass sich ein Bekannter bis auf die Hose entkleidet und mit suizidalen Gedanken am Uferweg hinter der Zeppelinstraße ins Wasser begeben habe. Als der Mann anschließend nicht zurückkehrte, verständigte der Zeuge die Polizei.
Polizei und Rettungskräfte überprüften daraufhin den Bereich der Havel rund um die Einstiegsstelle. Schließlich wurde die gesuchte Person auf der gegenüberliegenden Uferseite im Bereich Hermannswerder im flachen Wasser treibend entdeckt und geborgen.
Der Mann war erheblich alkoholisiert, jedoch ansprechbar und wies nach ersten Erkenntnissen keine gesundheitlichen Schäden auf. Da er weiterhin suizidale Gedanken äußerte, wurde er von Rettungskräften untersucht und anschließend in eine Fachklinik gebracht.
Doch auch dort blieb die Suche nicht aus: Noch bevor der Mann mit einem Arzt sprechen konnte, verließ er die Klinik. Die Polizei nahm daraufhin erneut die Suche im Nahbereich auf und konnte den Mann wenig später wieder antreffen. Anschließend wurde er zurück in die Fachklinik gebracht.
Dienstboot verfing sich in Fischernetz
Während der Suchmaßnahmen kam es zudem zu einem Zwischenfall auf der Havel. Ein Dienstboot der Wasserschutzpolizei geriet in Ufernähe in ein Fischernetz. Dabei verfing sich eine Schiffsschraube im Netz.
Die Antriebsmaschinen mussten daraufhin abgestellt werden, wodurch das Dienstboot manövrierunfähig wurde. Anschließend wurde es zu einer Steganlage geschleppt.
Eine weitere Dienststelle der Wasserschutzpolizei nahm im Zusammenhang mit dem Vorfall einen Verkehrsunfall auf.






