Potsdam-Am Stern: Tatverdächtiger nach Messerangriff in Berlin festgenommen
Nach dem Messerangriff auf einen 36-jährigen Mann im Potsdamer Stadtteil Am Stern ist der 42-jährige Tatverdächtige festgenommen worden. Zivile Einsatzkräfte lokalisierten den Mann am Donnerstag, 17. September, im Berliner Stadtteil Charlottenburg. Spezialeinsatzkräfte der Brandenburger Polizei nahmen ihn anschließend an einer Bushaltestelle in der Otto-Suhr-Allee widerstandslos fest.
Die Polizei Berlin übernahm den Tatverdächtigen zunächst vorübergehend. Anschließend wurde er in das Polizeigewahrsam der Polizeiinspektion Potsdam gebracht.
Unterbringung in psychiatrischem Krankenhaus
Noch am Donnerstagnachmittag beantragte die Staatsanwaltschaft Potsdam die Unterbringung des Beschuldigten in einem psychiatrischen Krankenhaus. Der zuständige Ermittlungsrichter erließ demnach den beantragten Unterbringungsbefehl. Der 42-Jährige wurde anschließend in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht.
Die weiteren Ermittlungen zu dem Angriff und dessen Hintergründen laufen.
Mann bei Angriff am Oberkörper verletzt
Der Vorfall hatte sich am Dienstag, 15. September, im Potsdamer Stadtteil Am Stern ereignet. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 42-Jährige einen 36-jährigen Mann mit einem Messer am Oberkörper verletzt haben.
Der Verletzte wurde von Rettungskräften medizinisch versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Dort musste er notoperiert werden. Nach dem damaligen Kenntnisstand bestand keine Lebensgefahr.
Tatverdächtiger zunächst nicht in Wohnung
Im Zuge der ersten Ermittlungen hatte die Polizei Hinweise erhalten, dass sich der Tatverdächtige möglicherweise in seiner Wohnung aufhält. Unter Hinzuziehung von Spezialkräften wurde die Wohnung betreten. Der Mann wurde dort jedoch nicht angetroffen.
Während des Polizeieinsatzes befand sich ein Hund in der Wohnung. Das Tier musste nach Angaben der Polizei im Zuge der Einsatzmaßnahmen erschossen werden.
Anschließend fahndete die Polizei im Potsdamer Stadtgebiet nach dem 42-Jährigen. Neben den örtlich zuständigen Einsatzkräften waren dabei auch Kräfte der Bereitschaftspolizei und Spezialkräfte beteiligt.
Mit der Festnahme in Berlin hat sich der Fahndungseinsatz nach dem Tatverdächtigen erledigt. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zu dem Geschehen und den Hintergründen dauern an.






