Potsdam gibt Betrieben mehr Zeit für Umstellung auf neue Verpackungsregeln
Die Stadtverordnetenversammlung hat beschlossen, das Inkrafttreten der Verpackungssteuer vom ursprünglich 1. Juli auf den 1. Oktober zu verschieben. Damit erhalten Betriebe mehr Zeit, sich auf die neuen Regelungen einzustellen.
Die zusätzlichen Monate sollen zudem genutzt werden, um gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft und Gastronomie ein stadtweites Mehrwegsystem zu entwickeln. Ziel bleibt es, den Verbrauch von Einwegverpackungen zu reduzieren und die Nutzung von Mehrwegangeboten zu stärken. „Unser Ziel bleibt unverändert: weniger Einwegverpackungen, mehr Mehrweg und mehr Sauberkeit für unsere Stadt“, betont Bürgermeister Burkhard Exner.
Die Verpackungssteuer richtet sich an Endverkäufer von Speisen und Getränken, insbesondere im To-go- und Imbissbereich. Wer konsequent Mehrwegverpackungen nutzt oder auf Einweg verzichtet, ist von der Steuer ausgenommen. Gleiches gilt für pfandpflichtige Einwegverpackungen.






